Mittwoch, 13. Mai 2020

Stürmischer Mai und blühender Garten

Der Mai ähnelt bisher eigentlich eher dem typischen April, einige Regentage, aber auch einige sonnige und recht warme Tage. Der sehr milde Sonntag endete mit Gewittern und am Montag kam durch kräftigen Nordwind und viel Regen der heftige Wetterumschwung.

Durch den Sturm sind so viele Bäume umgefallen, dass unsere Bundesstraße von Königstein nach Glashütten wegen Baumfällarbeiten immer noch gesperrt ist. Dahingegen kam unser Garten noch recht klimplich davon, dort sind nur einige Äste und Blüten abgebrochen, es sah am Montagabend aber recht chaotisch aus.

Zur Zeit machen die Eisheiligen ihrem Name allerdings alle Ehre und es ist deutlich kühler geworden, aber zum Glück kein Frost, aber in den frühen Morgenstunden nur 4 °C im geschützten Bereich auf der Terrasse ist nicht wirklich frühlingshaft.

Hier nun einige Mai-Impressionen aus unserem Garten, die alle letzten Donnerstag und Freitag enstanden sind:

Donnerstag 7. Mai 2020 gegen 17 Uhr: Blühender Mai-Garten.

Die Goldrand-Funkien (Hosta fortunei 'Aureomarginata'), die im "Waldgarten" wachsen, treiben sehr schön aus.

Den großen Kirschlorbeer haben wir am Freitag seinen Frühlings-Rückschnitt verpasst.

Den kleinen Blüten der Bergenie sollten man eigentlich mehr Aufmerksamkeit schenken.

Der Topfgarten hat  mit einem reingelben Wandelröschen (hierzu gibt es noch einen Extrapost) und einem
lila farbenen Solanum Zuwachs bekommen.

Üppige Fliederpracht ...

Freitag 8. Mai 2020 gegen 19 Uhr: Der Regen hat dem Rasen und den Pflanzen gut getan. 
Es wächst alles sehr stark, so dass demnächst noch viele Schneidearbeiten anstehen.

Überall im Garten blühen die Akeleien, sie werden auch Elfenschuh genannt. 
Diese wilde Schönheit ist leider dem Montagssturm zum Opfer gefallen.

Der Rhododendron steht inzwischen in voller Blüte und verzaubert den Garten in ein lila Blütenmeer.

Diese Herzblatt-Lilie ist schon komplett ausgetrieben und ist riesig geworden, ich werde sie wohl teilen müssen.

Blick von der Terrasse über das Stauden- und Rosenbeet in den Garten. Die Kaukasus-Vergissmeinnicht
blühen noch wunderschön, die gelbe Rose hat unzählige Knospen und hat am Wochenende ihre ersten Blüten geöffnet.

Eine kleine Sensation ist dieses Löwenmäulchen, das vom letzten Sommer übrig geblieben ist und schon blüht.

Alles schaut schön frisch aus und besonders die Stauden sind kräftig gewachsen, nur die Hortensien sind dieses
Jahr noch sehr zaghaft. Ob sie die Kälte geahnt haben ?


Mit dieser zauberhaften Elfenschuh-Blüte verabschiede ich mich auch schon wieder und hoffe, dass Euch meine Impressionen gefallen haben.

Blumige Grüße und alles erdenklich Liebe und Gute
wünscht Euch
Eure Anke




Freitag, 8. Mai 2020

Bunter Vogelbesuch

In der letzten Zeit fliegen immer ein paar Stieglitze (Carduelis carduelis) durch unseren Garten, sie sind aber immer so flink unterwegs, 
da bekommt man sie nur sehr schwer vor die Linse. 

Am letzten Sonntag in der Frühe habe ich aber endlich mal einen erwischt:

Sonntag 3. Mai 2020 gegen 8.30 Uhr: Stieglitz am Aussichtsplatz

Der Stieglitz wird auch Distelfink genannt, er gehört zu den buntesten Singvögeln und ist mit seinen ca. 12 cm
einer der kleinsten unter den Finken. Er wiegt ca. 16 g und hat eine Lebenserwartung von ungefähr 5. Jahren.

 Auffällig ist auch das laute Zwitschern, dem "Stiglit" verdankt der Stieglitz seinen deutschen Namen.

Die Nahrung des Stieglitz besteht aus verschiedenen Sämereien von Blütenpflanzen, Gräsern, Bäumen, Kräutern
 und aus verschiedenen Distelarten. Während des Brutgeschehens benötigen sie Insekten und Blattläuse.

Männchen und Weibchen ähneln sich sehr stark, lassen sich aber gut an der Ausprägung der roten Gesichtsmaske
unterscheiden: Beim Männchen fasst sie den hinteren Rand des Auges beidseitig ein oder ragt darüber hinaus, es dürfte
also ein Männchen sein, denn die etwas kleinere Maske des Weibchens reicht nicht bis zum Augenrand.