Donnerstag, 29. Februar 2024

Winterlicher Februargarten und die ersten Frühblüher

Bevor sich der Monat dem Ende zuneigt, möchte ich noch ein paar Impressionen aus unserem winterlichen Garten von Anfang des Monats zeigen.

Der Februar war sehr regnerisch, stürmisch und viel zu mild, die Sonne hat sich nur an vereinzelten Tagen gezeigt. Trotzdem habe ich einiges im Garten erledigen können und bin sehr froh, dass ich sogar schon einige größere Schneidearbeiten geschafft habe.

Seit vorgestern werden wir allerdings mit Sonnenschein verwöhnt, und so konnte ich am gestrigen Nachmittag wieder ein wenig im Garten werkeln und war doch sehr erfreut, was man doch so alles schon in den Beeten entdeckt.

Der Garten erwacht zu neuem Leben und auch die Bienen fliegen schon eifrig die Insektenhotels an. Und nach den Wintermonaten wurde mir gestern wieder bewusst, wie glücklich doch so ein Gartenparadies macht. 

Hier nun ein Rückblick auf den winterlichen Garten Anfang Februar:

Donnerstag 1. Februar 2024: Blick in den winterlichen Garten

Wenn die ersten Schneeglöckchen ihre Blüten öffnen, dann ist der Winter bald vorbei, die kleinen weißen
Schönheiten verzaubern mich immer wieder.

 Die Gefüllten Schneeglöckchen (Galanthus nivalis 'Flore Pleno') mag ich besonders gerne, von daher freut es 
mich so sehr, dass sie sich dieses Jahr wieder vermehrt haben.

Sind diese Blüten nicht zum Verlieben ?

Die Stauden und Hortensien sind alle zurückschnitten, das Laub größtenteils entfernt und die Beete frisch gehackt.
Überall blühen nun die Krokusse und Schneeglöckchen, an manchen Stellen bilden sie ein weißes Blütenmeer. 

Die Winterlinge sind mittlerweile verblüht, sie haben aber schon einige Bienen (wer entdeckt sie auf dem Foto ?)
angelockt. Eigentlich schade, dass sie nur bei Sonnenschein ihre strahlenden Blüten öffnen.

Blick von der Terrasse in den oberen Garten, der Sonnenschein verleiht dem Garten eine besondere Stimmung.

Diese wunderschöne Christrose ziert unseren Terrassentisch, von ihren vielen Blüten habe ich bereits geschwärmt *klick*

Sie blüht immer noch reichlich und erfreut mein Gärtnerherz. Wenn wir die nächsten Tage allerdings tatsächlich
 mit  viel Sonnenschein rechnen können, muss ich sie wohl in ein schattiges Beet pflanzen, da sie sich ja
eher im Halbschatten wohl fühlt.



Verlinkt mit Winterglück

Freitag, 23. Februar 2024

Ein Himmel verfärbt sich …

 Bevor wir am ersten Freitag im Februar mit einem wunderschönen Farbspiel am Abendhimmel verwöhnt worden sind, haben wir im Königsteiner Bangert schon die ersten Kranichschwärme beobachten können.

Da habe ich die Tage recherchiert und festgestellt, dass wir sie erst vor drei Monaten verabschiedet haben *klick*, und das fast auf den Tag genau, 
denn es war zufälligerweise auch der erste Freitag im November.

Hier nun einige Impressionen von diesem einzigartigen Naturschauspiel:

Freitag 2. Februar 2024 gegen 18 Uhr: Winterliches Abendrot

Schaut das nicht gigantisch aus ?

Wir waren bereits auf dem Heimweg, ich musste mich allerdings immer wieder umdrehen, um dieses
Farbspektakel zu bewundern.

Die schönen Baumkulissen passen perfekt in das Bild.

Bei so einem Anblick muss man einfach inne halten ...

Ich wage zu behaupten, dass man im Winter die schönsten Sonnenuntergänge erleben kann.

Schon irre diese Farben, nicht wahr ?

Und ehe man sich verguckt, ist dieses Schauspiel auch schon wieder vorbei und der Himmel erscheint nur 
noch in einem Einheitsgrau. 




Freitag, 16. Februar 2024

Schneeweiße Blüten-Schönheit

Seit einiger Zeit ziert eine kleine Christrose unseren Terrassentisch, ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher, ob sich die Pflanze in den ersten Januartagen oder bereits im letzten Jahr in den Einkaufswagen geschlichen hat.

 Christrosen vertragen ja Frost und brauchen eigentlich keinen Winterschutz, aber wenn es kalt ist, lassen sie ihre Blüten hängen und schauen dann nicht mehr so hübsch aus. Von daher habe ich sie im Januar, als es so frostig kalt war, nachts immer reingeholt. Und mittlerweile hat sie so viele Blüten (beim Kauf waren es nur drei), das ist der Wahnsinn, und es bilden sich immer wieder neue Knospen.

 Hier nun ein paar Bilder von der der ganz besonderen Blüten-Schönheit, die ich Anfang Februar unbedingt bei Sonnenschein fotografieren musste.

Donnerstag 1. Februar 2024: Schneeweiße Blüten-Schönheit

Bei Sonnenschein strahlen die vielen Blüten um die Wette.

Und locken sogar die ersten Insekten an.

Die Christrose (Helleborus niger) ist eine der wenigen Stauden, die im Winter blüht. 

Und jede einzelne Blüte ist ein Gedicht.

Was für ein Blütengewimmel an so einer kleiner Pflanze.

Die Biene kann auch nicht von ihr lassen ...

Die Blüten der meisten Christrosen präsentieren sich weiß wie Schnee und deswegen und wegen der Blütezeit
im Winter wird die Staude auch als Schneerose bezeichnet, sie ist aber auch als Schwarze Nieswurz bekannt.



Sonntag, 11. Februar 2024

Schneewanderung mit mystischen Nebelblicken

Heute ein paar winterliche Impressionen von unserer Schneewanderung im Januar, leider hat der Eisregen viel von der weißen Pracht gleich wieder verschwinden lassen. 

Und es war auch gar nicht so einfach die Winterwunderwelt mit blauem Himmel genießen zu können, da es meistens bedeckt und neblig war.

An diesem Tag konnten wir zumindest einige zauberhafte Momente erhaschen:

Samstag 20. Januar 2024 gegen 13 Uhr: Verschneiter Woogtalweiher

Am Woogtalweiher war es erst noch etwas neblig.

Durch die Kälte in der Nacht lag ein weißer Zauber auf den Bäumen. 

Aber schon bald konnte sich der blaue Himmel immer mehr durchsetzen.

Und plötzlich hatten wir strahlenden Sonnenschein, so stellt man sich eine schöne Winterwanderung vor ...

Der Geier oder was auch immer hat sich ein schönes Plätzchen ausgesucht ...

Das Wirtshaus Reichenbachtal liegt wunderschön idyllisch im gleichnamigen Tal und direkt am Waldrand.

Wir sind über den Fuchstanz - dieses Ausflugszeit auf 660m Höhe liegt zwischen dem Kleinen Feldberg im
Taunus und dem Altkönig - aufgestiegen und dann weiter Richtung Falkenstein.

Winterfeeling pur !

Am Lips-Tempel haben wir einen Halt eingelegt und waren von dieser mystischen Stimmung begeistert.

Samstag 20. Januar 2024 gegen 16 Uhr: Falkenstein und die Burgruine

Über den Wolken ...

Man blickt auf Königstein und unsere Burgruine und im Rhein-Main-Gebiet steckt immer noch der Nebel.




Montag, 5. Februar 2024

Abendliche Himmelsblicke am Lieblingsort

Mitte Januar brauchte ich eine kleine Auszeit vom Alltag und hatte Sehnsucht nach meinem Lieblingsort. Es lag schon etwas Schnee und als dann 
am späten Nachmittag sogar die Wolkendecke aufriss, hielt mich nichts mehr, also Wanderschuhe an und losgestiefelt.

Hier nun ein paar winterliche Impressionen:

Dienstag 16. Januar 2024 gegen 16 Uhr: Blick auf den Königsteiner Bangert

Ich musste schon etwas schneller laufen, da die Sonne schon am untergehen war, aber bereits im Bangert hat
man eine Steigung zu bewältigen.

Oben im Wald lag schon etwas mehr Schnee, die kräftigen Schneefälle kamen allerdings erst zwei Tage später. 
Die Ruhe im Wald ist einfach so wohltuend ...

 Schauen die Baumsilhouetten nicht gigantisch aus ?

Die Bäume sahen mit dem Hauch Schnee wie verzaubert aus, es war der erste Schneefall für dieses Jahr.

Der Viktoriaweg hat eine angenehme Steigung, je höher man kam umso verschneiter wurde es, und das Knirschen
beim Laufen war herrlich. Schnee knirscht besonders laut, wenn es kalt ist (da die Eiskristalle dann spröder sind
und lauter brechen), und es war bitterkalt.

Oben angekommen wurde ich mit diesem zauberhaften Abendhimmel belohnt.

Diese Stelle ist seit drei Jahren zu meinem Lieblingsplatz geworden, es liegt wohl daran, das ich damals so stolz
auf mich war, als ich diese Tour nach meiner schweren Beinoperation zum ersten Mal wieder geschafft habe.

Kommt man bei diesem Himmel nicht ins Träumen ?

Immer wieder bin ich von dieser Aussicht und Weite fasziniert.

Diesen wunderschönen Winterhimmel musste ich natürlich noch fotografieren, aber danach musste ich mich sputen, 
um noch einigermaßen im Hellen nach Hause zu kommen. Auf dem Rückweg habe ich sogar noch drei Rehe beim 
Wühlen im Schnee überrascht, sie haben sich von mir nicht stören lassen.