Donnerstag, 10. Februar 2022

Sonnenschein im Februar und ein besonderer Vogel

Vorletzten Mittwoch war ein recht freundlicher Tag und nach vielen trüben und regnerischen Tagen behält man solche Momente gerne in Erinnerung. 

Wir waren am Nachmittag in unseren Obst- und Getreidefeldern unterwegs und konnten in die fast schon frühlingshafte Umgebung eintauchen.

Hier nun einige Impressionen von dort und von einer besonderen Entdeckung am Woogtalweiher einen Tag später:
    
Mittwoch 2. Februar 2022 Uhr: Königsteiner Obstwiesen im Februar

Die Gemüse - und Getreidefelder wirken schon frühlingshaft grün, sie werden allerdings von vielen Wildschweinen 
(der Wald ist hier ganz in der Nähe) aufgewühlt, leider teilweise auch die Wege, die sowieso schon matschig genug sind. 

Und immer wieder zu schön die ziehenden Wolken ...

Auch ein schönes Abendrot konnte man an diesem Tag genießen.

Die Sonne verabschiedet sich und verfärbt den Himmel in zauberhafte Farben.

Hier noch der Februar-Neumond, den ich allerdings schon Ende Januar am frühen Morgen aufgenommen habe.
 Der eigentliche Neumond war der 1. Februar, die Sichel hat sich also noch verkleinert.

Eine ganz besonders schöne Entdeckung machten wir Anfang Februar am Woogtalweiher. 

 Die Freude war riesig, als ich tatsächlich auf der Insel des Weihers einen Eisvogel entdeckte. Die Fotos sind nicht sehr 
gelungen, da er doch sehr weit entfernt war, aber ich war schon froh, dass ich ihn überhaupt erwischt habe.




Dienstag, 8. Februar 2022

Ein kleiner Hauch vom Frühling: Wilde Schneeglöckchen

Zwischen den Feldern gibt es bei uns ganz in der Nähe ein kleines Waldstück, dort wachsen viele wilde Schneeglöckchen. 

Ende Januar war ich dort schauen, ob sie schon aus dem Boden kommen und habe mich sehr gefreut, dass sie sich schon durch die dicke 
Laubschicht kämpfen. Ein Büschel ist besonders groß, da waren sogar schon die weißen Blütenköpfe zu sehen.

 Sonntag 28. Januar 2022 Uhr: Dicker Büschel wilder Schneeglöckchen.

Die zarten Knospen werden noch von einem extra Blatt geschützt.

Am Samstag war ich wieder dort, und nun sieht man schon die ersten Glöckchen. Ist das nicht wunderbar ?

Das kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) ist in heimischen Waldwiesen zu finden und läutet den Frühling ein. 
Insgesamt gibt es etwa 20 reine Galanthus-Arten aus denen inzwischen ca. 1000 Sorten gezüchtet worden. 

Wilde Schneeglöckchen stehen unter Naturschutz und sind giftig, sie werden auch Milchblume genannt.
Der Name nivalis stammt von dem lateinischen Wort Schnee. 

Zu schön wie sie im abendlichen Sonnenschein leuchten, nicht wahr ?