Donnerstag, 11. August 2022

Königsteiner Wiesen im Hochsommer

Bei recht angenehmen Temperaturen - inzwischen ist es wieder ziemlich heiß geworden - sind wir am Samstag zu einer Wanderung gestartet, 
der kühle Taunuswald war eigentlich unser Ziel, dazu dann mehr in einem extra Post. 

Aber um dort hin zu kommen, mussten wir erst durch den Königsteiner Bangert und seine Wiesen und eine überraschte uns mit vielen gelben Blüten.

Samstag 6. August 2022 gegen 13.30 Uhr: Königsteiner Wiese im Hochsommer

Sehr auffällig die vielen gelben Blüten, daheim habe ich dann ein wenig über den Gewöhnlichen Hornklee recherchiert. 
Seine Wurzeln reichen bis zu einem Meter tief in den Boden, so dass er Trockenheit gut übersteht.

Die Blüten des Gewöhnlichen Hornklees, der auch Schotenklee genannt wird, bieten reichlich Nektar und sind eine 
wichtige Futterpflanze für viele Schmetterlingsraupen, unter anderem für die Raupen des Hauhechel-Bläulings. 

Dies war mir gar nicht so bewusst, war dieser Bläuling doch erst kürzlich zu Gast bei uns im Garten *klick*.

Am Montag waren wir abends noch eine Runde im Bangert drehen, es gibt dieses Jahr wahnsinnig viele Brombeeren, 
beim Naschen konnten wie diesen Blick auf unsere Stadt genießen.

Montag 9. August 2022 gegen 18.30 Uhr: Königsteiner Bangert mit Blick in die Ferne

Und letzten Montag überraschte mich mein Mann noch mit diesem Blumenstrauß, er war aber für ihn gedacht, 
denn er hat ihn von der neuen Firma bekommen, bei der er zum 1. August angefangen hat.

Traumhaft schön diese Pracht, nicht wahr ?




Freitag, 5. August 2022

Besonderer Gast im Staudengarten

Als ich diesen Schmetterling in unserem Staudenbeet entdeckte, war ich total begeistert von seiner Schönheit, und besonders gefreut hat es mich, 
dass mir sogar ein paar Fotos von diesem hübschen Falter gelungen sind. 

Beim Recherchieren über die verschiedenen Bläulinge bin ich erst davon ausgegangen, dass es sich um den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling
oder den Himmelblauen Bläuling handelt, aber inzwischen bin ich davon überzeugt, dass es ein Hauhechel-Bläuling ist.

Hier nun ein paar Impressionen von diesem zauberhaften Flattermann:

Freitag 22. Juli 2022 gegen 17 Uhr: Hauhechel-Bläuling auf Blutweiderich

Anfangs war ich etwas irritiert, da die Hauhechel-Bläulinge auf der Oberseite strahlend blau gefärbt sein sollen.

Und blau war dieses Exemplar ja so überhaupt nicht.

Allerdings trifft dies nur auf die Männchen zu, die Weibchen sind oberseits braun gefärbt (mit einem variablen Blauanteil) 
und haben orangefarbene Flecken an den Flügelaußenrändern.

 Die Unterseite ist bei beiden graubraun gefärbt mit schwarzen, weiß umrandeten Punkten und orangefarbenen Randmonden. 
Etwa in der Mitte des Hinterflügels haben sie einen schwarzen Querstrich mit herzförmiger, weißer Umrandung.

 Und darunter liegt noch ein Fleck, der beim Kleinen Sonnenröschen-Bläuling nicht vorhanden ist. 
Dieser Punkt wird auch als Wurzelpunkt bezeichnet und dient als Unterscheidungsmerkmal.

Madame Bläuling kann auch waagerecht !