Donnerstag, 8. September 2022

Sonntagswanderung - Waldidylle im Taunus

Am letzten Sonntag erwartete uns Nebel am Morgen, der sich allerdings recht schnell auflöste, und es bereits am späten Vormittag immer sonniger wurde. Da es aber wesentlich kühler wie die letzten Wochen war, die ersten Herbstgefühle kamen auf, entschlossen wir uns für eine etwas längere Taunuswanderung und starteten bereits am späten Vormittag und wie immer direkt von zu Hause.

Wir waren dann allerdings froh, als wir im kühlen Wald angekommen sind, denn es wurde schon wieder sehr warm, so dass wir über die durchziehenden Wolken überhaupt nicht böse waren.

Hier nun einige Impressionen:

Sonntag  4. August 2022 gegen 14 Uhr: Waldidylle im Taunus

Auch in den Taunuswädern gibt es viele kahle Stellen, aber der Nachwuchs ist im Kommen. 

In der Ferne sieht man hier den Feldberg im Taunus.

Trotz der Hitze und der langen Trockenheit ist es hier oben noch erstaunlich grün.

Im Schatten der Bäume ließ es sich recht gut wandern und man konnte die herrliche Stimmung genießen.

Nachdem wir uns im Naturfreundehaus gestärkt haben, konnten wir auf dem Heimweg noch diese Aussicht
auf die Rhein-Main-Ebene und bis in den Odenwald genießen.

 Links im Bild der Ginnheimer Spargel bzw. Frankfurter Fernsehturm, der Europaturm ist mit 337 Metern das
höchste Gebäude in Frankfurt und nach dem Berliner Fernsehturm das zweithöchste in Deutschland. 

Sonntag  4. August 2022 gegen 18 Uhr: Blick auf die Königsteiner Burgruine




Donnerstag, 1. September 2022

Blühender Garten im heißen August

Nun hat sich der August verabschiedet und man blickt auf einen sehr heißen und trockenen Monat zurück, den letzten Regen - abgesehen von etwas Sprühregen - hatten wir Ende Juli, und gestern gab es endlich etwas Niederschlag. Zum Glück ist es deutlich kühler geworden, das merkt man besonders in den Nächten und in den Morgenstunden.

Es war nicht ganz einfach und mitunter auch sehr anstrengend, den Garten durch die heißen Tage zu bringen, vieles ist es sehr schnell verblüht, so dass man mit dem Ausputzen kaum hinterher kam. Da unsere Beete sehr dicht bepflanzt sind und viele Bäume und Sträucher Schatten spenden, können sie nicht so schnell austrocknen. Außerdem habe ich Häcksel- und Schnittgut und auch etwas Rindenmulch verteilt und durch das regelmäßige Hacken versuche ich, das der Boden aufgelockert bleibt.

Die Tomatenernte ist dieses Jahr gigantisch, wir können täglich viele Früchte ernten und auch die Bohnen und Paprika gedeihen wunderbar, am Wochenende werden wohl die Pflaumen geerntet und von den Mirabellen können wir seit Tagen schon naschen.

Es sind viele Insekten unterwegs und zum ersten Mal haben wir auch Hornissen im Garten, sie fangen die Wespen, ich habe es sogar beobachten können, allerdings knabbern sie auch die Rinde vom Flieder an, was mir natürlich nicht so gefällt. 

Hier nun ein paar Blütenimpressionen vom August:

Sonntag 28. August 2022 gegen 14 Uhr: Blühende Oleander und Canna sowie Tomaten im Kübel

Die Herbstanemone strahlt im Sonnenschein. 

Die gelbe Rose verführt mit ihrer Blütenschönheit. 

Neben vielen Schmetterlingen lockt die Skabiose auch die Schwebflegen an.

Die pinke Dahlienblüte verzaubert mit ihrer Blütenpracht. 

Die Hortensien haben unter der extremen Hitze sehr gelitten, ich habe sie teilweise mit alten Hemden und
Tüchern vor der Sonneneinstrahlung schützen müssen.

Der Topfgarten mit Sommerblumen wie Wandelröschen, Dahlien und Solanum sowie Skabiose und Katzenminze, 
von dieser Staude bin ich besonsders begeistert, da sie überraschenderweise immer wieder neue Blüten bilden.

Die Roten Sonnenhüte (Echinacea purpurea) schauen dieses Jahr etwas blasser aus, aber dadurch nicht weniger schön.

Der Gemeine Rosenkäfer ist meistens im Terrassenbeet zu finden und kaum zu übersehen, er ist ein
willkommener Gast, da er vollkommen unschädlich ist, man nennt ihn auch Goldglänzenden Rosenkäfer.

Die Rose 'Chippendale' überrascht immer wieder mit neuen Blüten, die wunderbar duften. 

Die weiße Hortensie bekommt allmählich ihre pinke Herbstfärbung. 

Die Herbstanemonen tanzen im Wind, sie blühen bei uns eigentlich überall im Garten, aber die lange Trockenheit
und Hitze hat dieser Staude auch zu schaffen gemacht, so dass ich einige schon zurückschneiden musste.

Die Blütenpracht der Canna, sie ist eine Minisorte vom Indischen Blumenrohr und ihre gelben Blüten haben 
noch eine interessante rötliche Sprenkelung.

 
Besonders angetan bin ich von dem farbenfrohen Hauhechel-Bläuling, von dem ich bereits berichtet habe *klick* 
und der hier Gefallen an der Dahlienblüte findet.

Die Skabiosenblüte in ihrer vollen Schönheit, eine sehr dankbare Staude, da sie immer wieder neue Blüten bildet.

Die unermüdlich blühende Sonnenbraut lockt viele Insekten an (manchmal schon zu viele) und ist ein Highlight
im Terrassenbeet. Ist diese Blüte nicht ein Gedicht ?