Samstag, 9. April 2022

Blütenpracht im Märzgarten und Schnee im April

Ein sehr sonniger und warmer März liegt hinter uns, besonders das letzte Drittel bescherte uns Temperaturen um die 20 Grad - eigentlich viel zu warm
 für diese Jahreszeit und vor allen Dingen zu trocken, aber die milden Frühlingstage waren herrlich.

Doch pünktlich mit dem Monatswechsel und dem Neumond am 1. April kam die Kälte, erst etwas Regen und dann auch noch kräftige Schneefälle. 
Der Schnee blieb zwar nicht lange liegen, aber es ist nach wie vor sehr wechselhaft, stürmisch, frisch, regnerisch, aber immer wieder auch freundliche Abschnitte mit Sonnenschein, April eben.

Hier nun einige Impressionen aus unserem Garten von Ende März:

Samstag 26. März 2022 gegen 16 Uhr: Blick in den frühlingshaften Garten

Das zauberhafte Blau der Hyazinthe strahlt in der Nachmittagssonne.

Die Hortensien und Rosen sind zurückgeschnitten und frisch gedüngt, so auch die Rhododendren.

Dieser Strauch wächst neben dem alten Pflaumenbaum, er trägt im Sommer gelb-rote Früchte, zu gerne würde ich wissen, 
welche Obstsorte es ist. Im Gegensatz zu dem Pflaumen- und Mirabellenbaum, die jetzt erst mit der Blüte beginnen, 
hat er bereits Ende März geblüht. Vielleicht erkennt ihn jemand an den Blättern und Blüten ...

Da unser Obst- und Gemüsegarten etwas tiefer liegt, hat man von dort eine ganz andere Perspektive in den oberen Garten
als von der Terrasse aus, die Beete wirken herrlich grün, alles Vertrocknete wurde entfernt und der Rasen ist frisch gemäht.

Dieses Vergissmeinnicht habe ich im Blumenkübel entdeckt, als ich die Winterzweige entsorgt habe. 
Was für eine schöne Entdeckung, ich mag die kleinen himmelblauen Blüten mit der gelben Mitte so gerne.

Im Terrassenbeet blühen viele Traubenhyazinthen, Narzissen und Blausternchen, die ersten Tulpen öffnen auch ihre Blüten. 
Frisch gepflanzte Primeln und Hornveilchen sollen die Lücken füllen, bis sich die Rosen und Stauden entwickelt haben.

Und diese zweifarbige Hyazinthe 
in Pink und Rosa verführt mit ihren wunderbar duftenden Sternblüten.

Eine Woche später kam Anfang April der Kälteeinbruch und starke Schneefälle in der Nacht auf Samstag.

Samstag 2. April 2022 gegen 9.30 Uhr: Verschneites Terrassenbeet

Da die Nächte frostig kalt waren, musste ich einige frisch umgepflanzte Kübelpflanzen wieder ins Haus holen, 
die robusten wie Oleander und Solanum wurden im Wintergarten vor den Schneefällen geschützt.

Mit dieser weiß-blauen Blütenpracht möchte ich Euch ein schönes Wochenende wünschen, nächste Woche soll
es wieder wärmer werden, da kann man den Frühling und die Natur besser genießen.




Donnerstag, 7. April 2022

Wunderschöne Aussichten vom Viktoriaweg

Schon öfters habe ich vom Viktoriaweg berichtet, von dort oben hat man an einer gewissen Stelle (man muss dafür nur etwas den Hauptweg verlassen) eine gigantische Aussicht auf die Rhein-Main-Ebene und bei guter Fernsicht sogar bis zum Odenwald.

 Der Weg führt von Königstein bis nach Kelkheim Ruppertshain, wir sind in etwa einer guten Stunde hier oben und der Aufstieg lohnt immer. 

So auch am letzten Sonntag im März, unten im Tal konnte man schon viel Blühendes und grüne Wiesen bewundern *klick*, in der Höhenlage
ist die Vegetation allerdings noch weiter zurück.

Sonntag 27. März 2022 gegen 16 Uhr: Ausblick vom Taunus in die Rhein-Main-Ebene

Die Ruhe genieße ich hier immer wieder ...

Immer was Besonderes, der Blick auf die Königsteiner Burgruine.

Ich zoome sie mal heran ...

Eine herrlich friedliche Stimmung, nicht wahr ?

Die neu gepflanzten Bäume haben sich durch die vielen Niederschläge der vergangenen Monate prächtig entwickelt.

Im Taunus gibt es viele Wanderwege, man muss aufpassen, dass man sich nicht verirrt, wenn man sich nicht auskennt.

Da mein Mann gestern auch einen freien Tag hatte, haben wir spontan den Nachmittag wieder hier oben verbracht.

Und wir hatten sogar das Glück, dass es nach einem trüben Tagesbeginn am späten Nachmittag doch noch 
recht freundlich wurde. Mit den ziehenden Wolkenbändern eine malerische Kulisse, nicht wahr ?

Die Fernsicht war gigantisch (am Horizont sieht man den Odenwald), und im Wald habe ich sogar einen Buchfink
entdeckt, vielleicht war es sogar der gleiche Edelfink, der uns Anfang März im Garten *klick* besuchte ...