Donnerstag, 4. April 2024

Sonnenschein im Märzgarten

Ein sehr wechselhafter, windiger und regenreicher März liegt hinter uns, auch die Ostertage waren sehr regnerisch, nur der Ostersonntag verwöhnte uns mit milden Temperaturen und ein wenig Sonnenschein, so dass wir sogar draußen frühstücken konnten.

Es gab zwischendurch allerdings auch immer wieder freundliche Tage, und so habe ich auch in diesem Monat ein wenig fotografisch festhalten können.

Bis auf ein paar Primeln und ein paar Hornveilchen für den Terrassentisch habe ich noch nichts Neues gepflanzt, denn es blüht auch so schon einiges (um nicht zu sagen genug) im Frühlingsgarten, die Insekten können sich also nicht beschweren.

Wie auch schon im doch recht milden Februar habe ich den März für gröbere Gartenarbeiten genutzt und so einiges gestutzt bzw. ausgelichtet.
Auch mussten wir unseren alten Pflaumenbaum radikal einkürzen, da viele Äste schon sehr morsch waren, auch bei unserem Mirabellenbaum ist im Winter aufgrund der Schneelast ein großer Ast leider abgebrochen. Die Mirabelle ist trotzdem ein weißer Blütentraum, sogar die Pflaume hat ein paar Blüten entwickelt und zum angekündigten warmen Wochenende werden sich wohl alle Blüten öffnen.

Hier nun ein paar sonnige Impressionen aus der ersten Märzwoche:

        
Samstag 9. März 2024 gegen 11 Uhr: Endlich Sonnenschein im frühlingshaften Garten

Die vielen Schneeglöckchen in den Beeten haben mich auch dieses Jahr wieder sehr begeistert, sie haben sehr
lange geblüht, nach der Blüte habe ich zum ersten Mal einige geteilt und umgepflanzt. 

Blick von der Terrasse in den Garten: Im Staudenbeet blühen neben Schneeglöckchen, Winterheide noch frisch
gepflanzte Primeln und Hornveilchen, mittlerweile ist das Beet fast komplett grün und herrlich bunt.

Die Oleander stehen fast das ganze Jahr über im überdachten Bereich auf der Terrasse, nur an sehr kalten 
Tagen habe ich sie in den Keller geholt, demnächst werde ich sie in frische Erde umtopfen müssen.
 Auch unser Grill bleibt draußen, so können wir auch im Winter grillen und bei Sonnenschein sogar draußen essen.

Die Christrose (Helleborus niger) habe ich mittlerweile in einen größeren Kübel umgepflanzt, bevor sie demnächst 
ins Beet umziehen wird. Auch wenn ihre Blüten nicht mehr strahlend weiß sind, schauen sie mit diesem Grüntouch
doch auch sehr hübsch aus, die schneeweiße Schönheit kann man sich hier nochmal anschauen *klick*.

Sobald sich die Sonne blicken lässt, erstrahlen die Beete, inzwischen ist es schon viel, viel grüner geworden
und die Glanzmispel Red Robin hat wunderschöne rote Triebe, auf ihre Blüten freue ich mich schon sehr.

Neben den den vielen Blau- und Kohlmeisen und Amseln (die eigentlich ständig bei uns im Garten sind und gerne auch
jetzt schon ein Bad in den Vogeltränken nehmen), sind mir im März besonders die vielen Buchfinken aufgefallen. 

Von den strahlenden Elfenkrokusse (Crocus tommasinianus) habe ich bereits in einem eigenen Beitrag berichtet *klick*,
sie haben teilweise sogar über die Monatsmitte hinaus noch geblüht, besonders an den etwas schattigeren Stellen.



Donnerstag, 28. März 2024

Schmetterlingszauber auf Kätzchenweide

Bei meiner Laufrunde habe ich immer die besonders flauschigen Blüten der Sal-Weide bestaunt, so dass ich sie unbedingt fotografieren musste. 
Einen Tag später entdeckten wir beim Start unserer Sonntagswanderung genau an dieser Stelle sogar einen Admiral.

Blühende Weidekätzchen sind ja schon ein Augenschmaus an sich, aber wenn man dann noch im zeitigen Frühjahr einen Schmetterling entdeckt, 
so sind die Glücksgefühle riesig.

Lass Dich verführen vom Blütenzauber der Natur ...

Samstag 9. März 2024 gegen 18 Uhr: Üppig blühende Sal-Weide (Salix caprea)

Die Sal-Weide wird auch Kätzchenweide genannt und dieser Name gefällt mir auch viel besser.

Auch wenn es besonders in der Osterzeit sehr verlockend ist, einen Strauß zu pflücken, so ist es wohl doch besser, 
die blühenden Zweige den Insekten zu überlassen. Schließlich gibt es auch genug Triebe von nicht blühenden Sträuchern
oder die Zweige der Forsythien, denn diese produzieren weder Nektar noch Pollen und sind so für Bienen uninteressant.

Die Salweide hat besonders flauschige Kätzchen und diese Blüten erscheinen noch vor den Blättern am Zweig.
Sowohl die männlichen als auch die weiblichen haben an jeder Einzelblüte Nektardrüsen.

Von daher ist sie bei Bienen und Hummeln sowie bei zahlenreichen Schmetterlinge sehr beliebt, aber auch Meisen
mögen den nahrhaften Nektar. Die Blätter dienen später für viele Schmetterlingsraupen als Nahrungspflanze. 

Sind es nicht zauberhafte Blüten ?

Von daher eigentlich kein Wunder, dass sie auch Schmetterlinge anlocken.

Sonntag 10. März 2024 gegen 14 Uhr: Admiral (Vanessa atalanta) auf Kätzchen-Weide

Seine Farben - schwarz mit weiß und rot - erinnern an die Farben der früheren Admiralsuniform, daher sein Name. 
Und besonders durch die breit gezackten roten Binden lässt er sich recht einfach erkennen.

Eigentlich ist es ja ein Wanderfalter, aber diesem Exemplar scheint es im Winter auch bei uns gut gefallen zu haben.

Er strahlt zwar noch nicht so schön wie im Sommer, aber ein besonderes Erlebnis war es trotzdem.
Schon irre, wenn man Anfang März schon Schmetterlinge entdeckt, nicht wahr ? 

Im Garten ist mir auch schon der ein oder andere aufgefallen, die ersten sind ja eigentlich immer die Zitronenfalter, 
da sie einen körpereigenen Frostschutz besitzen.