Immer wieder sehe ich Taubenschwänzchen durch unseren Garten schwirren, auf der Terrasse halten sie sich besonders gerne auf bzw. dort
bemerkt man sie am ehesten. Aber sie sind ja sowas von flink, am Abend vom Siebenschläfertag habe ich diesen besonderen Schmetterling
zuerst am Phlox entdeckt, und ein paar Minuten später wühlte es schon wieder in den Petunienblüten beim Bougainvillea-Hochstämmchen.
Die Fotos sind zwar nicht besonders gelungen, aber man bedenke, dass die Temperaturen an diesem Samstag die 40° Grad ansteuerten,
und sogar am Abend - als die Fotos entstanden sind - war es noch weit über 30° Grad.
Samstag 27. Juni 2026: Taubenschwänzchen an Phlox
Die Petunien sind auch sehr verlockend.
Taubenschwänzchen mögen nektarreiche Blumen mit langen, tiefen Blütenkelchen.
Der Phlox ist bekannt dafür, die Petunien nicht unbedingt.
Sein deutscher Name leitet sich vom Haarbüschel am Hinterleibsende ab, das eine gewisse Ähnlichkeit mit den
Schwanzfedern von Tauben haben soll, es sind allerdings verlängerte Schuppen, mit denen es beim Schweben
vor den Blüten ausgezeichnet navigieren kann.
Da sein auffälliges Flugverhalten dem eines Kolibris ähnelt, wird es auch Kolibrischwärmer bzw. Kolibrifalter genannt.
Für viele Bienen und Hummeln sind die tiefen Blütenröhren des Phlox meist unerreichbar, doch der Kolibrifalter
ist dank seines etwa 3 cm langen Saugrüssel dazu in der Lage.
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