Sonntag, 21. Juni 2026

Violettes Blütenmeer im Junigarten

Der Juni war bisher sehr wechselhaft, feucht und auch ziemlich kalt und die Tage der Schafskälte haben ihrem Namen in diesem Jahr wieder 
alle Ehre gemacht. Aber seit Mitte der Woche steigen die Temperaturen stetig an und inzwischen stecken wir - ähnlich wie an Pfingsten - 
in der zweiten Hitzewelle des Jahres.

Die Kühle der ersten beiden Wochen hatte allerdings auch Vorteile, denn so ist nicht alles so schnell verblüht und man musste weniger gießen, 
denn das haben die Profis recht gut übernommen. So war die Regentonne wieder gut gefüllt, und auch der herrliche Landregen vom Freitag
letzter Woche war ein Segen für die Natur.

Hier nun die ersten Impressionen aus unserem Junigarten von Mitte letzter Woche:

Donnerstag 11. Juni 2026: Morgendlicher Blick auf die Terrasse

Die üppige Blütenpracht der Skabiosen ist ein Wunder der Natur. 

Auch im Juni musste vieles zurückgeschnitten und hochgebunden werden, um die Samenbildung zu verhindern,
ist auch ein regelmäßiges Abknipsen von Verblühtem wichtig. Bald werden die Hortensien in voller Blüte stehen,
einige Sorten haben schon gut vorgelegt.

Die Glockenblumen (Campanula) haben ihren Höhepunkt erreicht und und vielen kleinen sternförmigen Blüten
sind zum Verlieben.

Die Stauden im Terrassenbeet stehen in voller Blüte und diesen Anblick kann man nur genießen.

Die Rose Chippendale entwickelt sich zu meiner Lieblingsrose, denn sie blüht unermüdlich. 

Rosen, Stauden und Sommerblumen im Blütenrausch.

Aber auch die Hornveilchen stehen noch gut da, diese habe ich zum weißen Solanum-Bäumchen gepflanzt, 
das jedes Jahr wieder kommt, obwohl es im Winter draußen steht und eigentlich keinen Frost verträgt.

Ich liebe dieses Blütenmeer, das ist pure Sommeridylle ...

Auch dieses Jahr habe ich mein Bougainvillea-Hochstämmchen wieder mit hellvioletten Petunien unterpflanzt, 
sie passen farblich einfach perfekt zu den pinken Blüten bzw. Hochblättern. Und bei der Bougainvillea habe ich
sogar schon die ersten Blütenknospen entdecken können, obwohl es noch gar nicht komplett ausgetrieben hat.

In den linken Töpfen ist der ausgesäte Borretsch und Rucola erntereif, ich mische immer ein paar Blätter unter
den Salat und auf den Stufen steht er recht praktisch, da ich nach der Ernte hier sowieso vorbei komme.

Ob violett oder lila, hochwachsend oder niedrig, ich mag alle Sorten dieser Staude.

Und mit diesem Blick in unseren Sommergarten verabschiede ich mich auch schon wieder, ich wünsche Euch 
einen schönen Sonntag und kommt mir alle gut durch die heißen Tage.

Donnerstag, 18. Juni 2026

Na wen haben wir denn hier ?

Am Sonntagmorgen wollte ich kurz auf die Terrasse, um die Gartenmöbel etwas mehr unter den überdachten Bereich der Terrasse zu schieben, 
da es leicht regnete, aber das ging leider nicht, denn der Tisch war belegt.

Aber seht selbst ...

Sonntag 14. Juni 2026 gegen 9.30 Uhr: Morgendlicher Besuch auf der Terrasse

Na wer bist Du denn ?

Erst war ich mir doch etwas unsicher, ob es tatsächlich ein Jungvogel der Mönchsgrasmücken ist, denn diese
Singvögel habe ich eigentlich noch nie bewusst in unserem Garten beobachten können. 

Also habe ich vorher lieber mal die Expertin Elke Schwarzer *klickgefragt, sie konnte es mir bestätigen, 
ein liebes Dankeschön für die schnelle Hilfe.

Der flauschige Kleine hockte auf dem Tisch und sah sich etwas um, im Vergleich zu der kleinen Topfrose sieht
man wie zierlich er ist, Jungvögel erreichen eine Größe von 13-15 cm.

Und ist es nicht ein goldiges Kerlchen, er hat sich von mir auch nicht beirren lassen ...

Männliche Mönchsgrasmücken haben eine auffällig schwarze Kappe, die an die Kopfbedeckung der Mönche 
erinnert, von daher auch der Name. Bei den Weibchen ist diese nur rotbraun gefärbt, daher sehen die Jungvögel
den Weibchen sehr ähnlich, auch wenn ihre Kappe noch etwas blass ist.