Montag, 26. Oktober 2026

Das magische Blau des Mehlsalbeis

Hummelchen war etwas beleidigt, da ich immer nur Fotos von der Blauen Holzbiene *klick* mache, und sie nicht weiter beachte.

Auch das Taubenschwänzchen schmollte, da diese besonderen Wildbienen auch noch einen zweiten eigenen Post *klick* bekommen haben.

Na gut, da will ich mal nicht so sein, denn auch Madame Hummeli und Taubi sind verrückt nach den magisch blauen Blüten des Mehlsalbeis, 
also bekommen sie auch noch einen eigenen Post:

Donnerstag 15. Oktober 2026: Erdhummel an Mehlsalbei

 Man wundert sich bei Hummeln ja auch immer, dass sie trotz ihres Gewichts überhaupt fliegen können. Bis zu
200 Mal pro Sekunde schlagen sie mit ihren Flügeln, so erzeugen sie einen Luftwirbel, der ihnen zusätzlichen
Auftrieb gibt. Die Adern in ihren glasklaren Flügeln machen diese extrem reißfest und stabil. 

Und die vielen kleinen Blüten des Mehlsalbeis mögen sie sehr, diese Pflanze ist einfach ein Insektenmagnet.

Auch das Taubenschwänzchen findet immer wieder Gefallen an den Blüten.

Diese magische Blütenfarbe ist aber auch zu verlockend, zumal sie sich bei milden Temperaturen in ein besonders
intensives Blau verwandelt, inzwischen tendiert sie eher wieder zu Violett, da es deutlich frischer geworden ist.

Hier kann man so schön das Auge von Madame Taubi erkennen. 

Und ihr Schwirrflug ist ganz typisch für diesen Kolibrischwärmer.

Auch der lange Rüssel ist ein Markenzeichen. 

Dieses Jahr habe ich viele Taubenschwänzchen im Garten beobachten können, und sogar am Samstag war
nach einer stürmischen Regennacht sofort wieder eins zu sehen, als die Sonne zum Vorschein kam. 

Madame Hummeli hat es sich währenddessen lieber auf meinen Gartenhandschuhen bequem gemacht, 
man sieht Hummeln auch öfters schlafend auf den Blüten.



Dienstag, 20. Oktober 2026

Strahlende Blütenschönheiten im Herbstgarten

Tja was soll ich sagen, ich kann es manchmal gar nicht glauben, aber auch im Oktober blüht es bei uns im Garten munter weiter.

Bevor es über meinen Geburtstag für ein paar Tage in die Rhön zum Wandern ging (wir hatten so ein Glück mit dem Wetter und waren von morgens bis Abends mit kurzen Hosen unterwegs und das sogar oben auf der Wasserkuppe), habe ich kurz vor unserer Abreise noch ein paar Fotos bei strahlendem Sonnenschein machen können.

Hier nun die ersten Oktober-Impressionen:

Samstag 3. Oktober 2026: Blick vom Wohnzimmer auf die Terrasse

Die Edelrose Chippendale verzaubert mit ihrer Schönheit.

Das Staudenbeet und auch der Topfgarten stehen noch in voller Blüte.

Und das Highlight ist der Mehlige Salbei, der immer größer wird und ohne Ende blüht.

Aber auch die Tellerhortensie begeistert mich mit ihrer Herbstfärbung, kaum zu glauben, dass sie im Sommer
schneeweiße Blüten hatte, hier ist sie Mitte Juli zu sehen *klick*.

In den Beeten ist es noch überall grün, viel Laub ist noch nicht gefallen und die Hortensien setzen mit ihren
herbstlich angehauchten Blütenbällen farbige Akzente.

Auch die Strauchrose mit ihren reinweißen Blüten bringt mich immer wieder zum Lächeln.

An ihr muss ich immer schnuppern, der Duft ist einmalig.

Im Terrassenbeet wird die Fette Henne überwiegend von blauen bzw. violetten Blüten wie Bartblume, Lavendel
Katzenminze (diese Staude blüht dieses Jahr ununterbrochen) und Mehlsalbei umgarnt.

Auch die Vanilleblume (Heliotropium arborescens) gibt nochmal alles, sie duftet auch ganz wunderbar.

Vereinzelt kommen bei den Hortensien noch neue Blüten, hier sieht man eine kleine weiße im Hintergrund.

Ein Blütenmeer fast wie im Sommer, der Wahnsinn, nicht wahr ?

Neben dem Taubenschwänzchen und vielen anderen Insekten lockt der Mehlsalbei (Salvia farinacea) immer
wieder die Blaue Holzbiene an, dieser auffälligen Wildbiene habe ich einen eigenen Post gewidmet *klick*.