Mittwoch, 22. April 2026

Ein sonniger Nachmittag im April

Bevor es an Karfreitag für knappe zwei Wochen in Urlaub ging, gab es im Garten noch jede Menge zu tun. Außerdem musste ich mir ein Konzept überlegen, wie ich manche Pflanzen während unserer Abwesenheit versorge. Im April weiß man schließlich nie so recht, wie sich das Wetter verhält, wird es sehr warm und trocken oder eher zu feucht oder ist Frost sogar noch eine Gefahr ? Zumindest hat alles gut funktioniert und meine Pflanzen haben alles überstanden, die Kübelpflanzen sind dabei am schwierigsten, ich hatte alle bis auf das Bougainvillea-Hochstämmchen schon im Freien. 

 Unser Gartenparadies hat sich natürlich sehr verändert und leider habe ich Blüte unserer Felsenbirne und auch die unserer Mirabelle verpasst, aber die vielen Blütenknospen, die ich noch vor unserer Abreise bewundern konnte, lassen auf eine gute Ernte hoffen.

 Letzten Freitag und Samstag war es dann schon sommerlich warm, da konnte ich die kurzen Klamotten gleich anbehalten und auch die Urlaubswäsche konnte im Freien getrocknet werden. Inzwischen ist es wieder deutlich kühler geworden, in der Nacht von Samstag auf Sonntag fiel kräftiger Regen
der mir sehr willkommen war. Aber seit heute scheint die Sonne wieder, und es soll täglich wieder milder werden.

 Hier nun ein paar Impressionen von unserem Garten, die alle kurz vor unserer Abreise am späten Nachmittag des ersten Aprils entstanden sind:

Mittwoch 1. April 2026: Frühlingshafter Blick auf die sonnige Terrasse

Der Goldlack (Erysimum) begeistert mich immer mehr, die mehrfarbigen Blüten strahlen so herrlich. 

Der Garten erwacht aus dem Winterschlaf ...

In unserem Vorgarten blüht ein Meer aus Gedenkemein (Omphalodes verna), zusammen mit dem goldgelben
Euonymus schaut dieses blau-gelbe Beet wunderschön aus.

Blick von der Terrasse in den Garten, das frische Grün ist einfach herrlich.

Im Terrassenbeet fühlen sich die Kleinen Traubenhyazinthen (Muscari botryoides) besonders wohl, sie 
blühen immer noch.

Auch das Gefleckte Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) hat eine sehr lange Blütezeit, die zweifarbigen Blüten
faszinieren mich immer wieder.

Der Frühling steht in den Startlöchern ...

Die Kaukasus-Vergissmeinnicht sind meine besonderen Lieblinge, inzwischen stehen sie in voller Blüte und
verwandeln die Beete in ein blaues Blütenmeer.

Auch über die Blüten des Märzenbechers (Leucojum Gravetye Giant) freue ich mich sehr.

Der Salat im Frühbeet gedeiht super, wenn ich nach der Ernte die drei Stufen wieder Richtung Terrasse gehe,
genieße ich diesen Gartenblick sehr. 

Überall in den Beeten und Ritzen blühen die kleinen Wald-Veilchen, ich mag sie unheimlich gerne.

Auch die ersten Blüten der Bergenien (Bergenia) haben sich Anfang April schon gezeigt, ein sehr robuster
Frühblüher und eine äußerst hübsche Blattschmuckstaude. 

Ist dieses Himmelsblau nicht zum Verlieben ?



Donnerstag, 2. April 2026

Blau-weiße Blütenträume im Frühlingsgarten

Der Lenzmonat hat sich mit Regen, Hagel und Sturm und teilweise auch mit Schneeflocken verabschiedet, Mittwoch vergangener Woche kam der Wetterumschwung, und seitdem ist es deutlich kühler geworden, in manchen Nächten wurde es sogar frostig kalt.

Aber eigentlich ist es auch gut so, waren die ersten drei Märzwochen doch deutlich zu mild und die Natur hat sich viel zu schnell entwickelt, 
bei den derzeitigen einstelligen Temperaturen kann sie nun auch mal eine Pause einlegen. 

Hier nun noch ein paar Gartenimpressionen aus der dritten Märzwoche:

Donnerstag 19. März 2026: Abendlicher Blick auf die Terrasse

Die Kirschpflaume, die auch als Wilde Mirabelle bezeichnet wird, blüht immer schon recht früh im Jahr.

Die vielen kleinen Blüten vom Rosmarin wecken schon erste Sommergefühle, der große Busch hat den Winter
gut überstanden und ist inzwischen umgetopft.

Könnt Ihr das Amselmännchen hinter der Tränke sehen ? Er badet dort sehr gerne und ausgiebig, ansonsten
ist er immer irgendwo im Garten zu Gange, pickt nach Würmern oder trällert ohne Ende.

Unter dem Mirabellenbaum, der sich zum Glück mit seinen Blüten noch zurückhält, blühen Lungenkraut und
Lerchensporn zur Freude vieler Insekten, inzwischen blüht es dort sogar noch üppiger.

Die  Blütenpracht des Gefleckten Lungenkrautes (Pulmonaria officinalis) begeistert mich immer wieder,
eine ausgesprochen pflegeleichte Staude, die sehr früh im Jahr blüht und zudem mit ihren panaschierten 
Blättern jedes Beet verschönert. 

Auch freut es mich sehr, dass sich der Lerchensporn (Corydalis) in unseren Beeten angesiedelt hat.

Die Hortensien und Rhododendren sind inzwischen gedüngt, auch die anderen Sträucher und Stauden sowie
Obstgehölze und Immergrüne haben einen Portion Hornspäne erhalten.

Die schneeweißen Obstblüten verzaubern mich immer wieder ...

Und ist dieses leuchtende Blau der Kleinen Traubenhyazinthen (Muscari botryoides) nicht himmlisch ?
Im Terrassenbeet kommen sie immer mehr zum Vorschein. 

Sehr stolz bin ich auch auf diese winterharte Primel, die immer neue Blütenknospen bekommt.

Auch der frisch gepflanzte Goldlack (Erysimum) entwickelt sich bestens, besonders interessant finde ich es,
wie er seine Blütenfarbe verändert.

Die Beete werden immer grüner und auch bunter, die frühblühende Forsythie gibt den Startschuss für den
Rosenschnitt, demnächst erhalten die Rosen dann noch etwas Dünger. Ich freue mich immer sehr über den
gelben Farbtupfer, auch wenn der Goldfieber für Insekten uninteressant ist, aber Bienchen und Co finden 
bei uns im Garten schließlich noch genügend andere Nektarquellen.

Die Becherprimel (Primula obconica) blüht unermüdlich und immer wieder kommen neue Knospen nach.

Gelbe Blütenpracht der Goldglöckchen, wie die Forsythie auch gerne genannt wird.