Sonntag, 8. November 2026

Oktobergarten mit einem Hauch Sommer

Heute gibt es noch einen Rückblick in den Oktober, der mit fast noch sommerlichen Temperaturen ab dem Feiertag begann, danach wurde es etwas wechselhafter und auch feuchter, bevor Mitte des Monats wieder einige sonnige Tage zum Genießen dabei waren. 

Anfang der dritten Woche zogen besonders am Montag aber auch noch am Dienstag gewaltige Kranichschwärme über uns hinweg, und ab dem Mittwoch wurde es dann regnerisch und Richtung Wochenende auch noch sehr, sehr stürmisch. Der Regen war willkommen, auf den Sturm hätte ich gerne verzichten können. 

Die letzte Oktoberwoche startete ohne Regen und immer wieder kam auch die Sonne zum Vorschein, aber es wurde merklich kühler. Die ersten Tage im November wurde es noch frischer, tagsüber entweder bedeckt, manchmal schaffte es die Sonne durch die Wolken, dann wurde es herrlich warm. 
Da aber auch noch ein eisiger Ostwind hinzu gekommen ist, fühlt es sich fast schon ein wenig winterlich an. 

Passend dazu waren zum Monatsanfang auch wieder jede Menge Kraniche zu hören, die direkt über unser Haus geflogen sind.

 Hier nun noch ein paar Impressionen aus unserem blühenden Oktobergarten:

Freitag 16. Oktober 2026: Blühendes Staudenbeet und ein Teil vom Topfgarten

Blick am späten Nachmittag von der Terrasse in den Garten: Links im Kübel ist die kleine Hortensie zu sehen,
von der ich kürzlich berichtet habe *klick*.

Die weiße Rose ist diese Saison ein Blütenwunder.

In den Beeten ist es noch herrlich grün, trotz dem starken Wind ist nach wie vor nicht sehr viel Laub gefallen.

Die pinke Herbstfärbung der eigentlich weißen Tellerhortensie wird immer intensiver, und es fällt kaum auf,
dass ich schon einige Blütenbälle abgeschnitten habe.

Blick vom Waldgarten (so nenne ich den hinteren und etwas wilderen Teil unseres Gartens) Richtung Haus.

Hier hängen die Paprika noch voller Früchte, am 22. Mai habe ich sie gepflanzt.

5 Monate später, fast auf den Tag genau habe ich sie am 20. Oktober niedergemacht, aus einigen Früchten haben
 wir dann am Wochenende köstlich schmeckende Gefüllte Paprika mit einer frischen Tomatensoße zubereitet.

Einen Tag vorher ging es den Tomaten neben dem Frühbeet an den Kragen, die reifen kamen in die Soße und im
Bild sieht man noch die unreifen. Dazu muss ich erwähnen, dass dies lediglich die Pflanzen der Geiztriebe waren.

Die eigentlichen Tomaten auf der Terrasse habe ich am 1. November niedergemacht, die Ernte war dieses Jahr
sensationell *klick*, die restlichen Früchte sind nun im Keller zum Nachreifen, dies klappt bei Tomaten hervorragend.

Von einigen Blütenschönheiten aus dem Oktobergarten habe ich bereits berichtet *klick*.

Die zauberhaften Herbstanemonen haben ihren eigenen Post erhalten *klick*.

Auch das magische Blau des Mehlsalbeis wurde gesondert betrachtet, denn da war wer beleidigt *klick*.

Schauen die weißen Rosenblüten nicht wunderbar mit dem strahlend blauen Himmel aus ? Und hier sieht man
sogar noch unseren Burgturm in Hintergrund.

Mit dieser Blütenpracht mag man sich noch gar nicht vom Gartenjahr verabschieden ...

Auch diese kleine Margerite will vom Herbst geschweige denn Winter noch gar nichts wissen. 

Da wir zum Glück noch keinen Bodenfrost hatten, stehen alle Kübelpflanzen und auch der Topfgarten noch
auf der Terrasse, bisher habe ich nur die Cannas zurückgeschnitten. Doch auch bei dem Rest werde ich die
nächsten Tage aktiv werden müssen ...

Mittwoch, 4. November 2026

Elegante Herbstanemone mit Bienchenbesuch

Die rosa Herbstanemonen (Anemone tomentosa 'Robustissima'), die bei uns überall in den Beeten wachsen, sind leider schon lange verblüht, 
sie haben zwar sehr lange Wurzeln, doch auch ihnen hat der extrem trockene Sommer wohl zu schaffen gemacht.

Dieses pinke Exemplar, das etwas geschützt im Beet an der Gargagenwand wächst, blüht allerdings munter weiter und verleitete mich
zu einer kleinen Fotosession, denn auch die Farbe finde ich - besonders jetzt im Herbst - einfach faszinierend:

Freitag 16. Oktober 2026: Herbstanemone (Anemone hupehensis)

Die Bienchen mögen diese Staude auch sehr, obwohl sie keinen Nektar bildet, dafür aber reichlich Pollen.

Wir umrunden mal die Blüte ...

Und sind begeistert von dem leckeren Pollen.

Elegante Schönheiten, nicht wahr ?

Die Blüten und besonders auch die Staubgefäße schauen wie gemalt aus.

Die Herbstanemone wird auch gerne als Herbstwindrose oder Herbst-Windröschen bezeichnet.

Da fragt man sich, wer kommt bei dieser traumhaft schönen Blüte nicht ins Schwärmen ...