Posts mit dem Label Becherprimel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Becherprimel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 16. Mai 2026

Zauberhafte Blütenfülle im Maigarten

Nach einem noch recht freundlichen und fast schon sommerlich warmen Wochenende, kam zum Wochenanfang der Kälteeinbruch und dieses Jahr sogar auf den Tag genau mit dem Beginn der Eisheiligen. Aber auch der langersehnte Regen, so dass die Natur diese Woche etwas aufatmen konnte, und als Gärtner freut man sich natürlich auch über das Nass - über die Kälte natürlich weniger. 

An diesen kühlen und regnerischen Tagen (am Feiertag war sogar auch noch Hagel dabei) denkt man gerne an das erste und herrlich sonnige Maiwochenende zurück. Zur Freude auch vom Obst- und Gartenbauverein aus Mammolshain, die immer am 1. Mai ihr Apfelblütenfest veranstalten, 
denn dieser Feiertag verwöhnte dieses Jahr alle Besucher mit einem strahlend blauen Himmel.

Und an diesem langen Wochenende sind die ersten Impressionen aus unserem Maigarten entstanden:

Freitag 1. Mai 2026: Abendlicher Blick in den Maigarten 

Ja nach Tageszeit und Lichtverhältnissen erstrahlen die Akeleien in einer anderen Farbe.

Meine absoluten Lieblinge unter den Zwiebelblumen sind die blauen Hasenglöckchen (Hyacinthoides), 
ich habe sie mir immer gewünscht und vor vier Jahren tauchten sie plötzlich im Obstbeet auf.

Im Terrassenbeet blühen Phlox, Akeleien, Vergissmeinnicht, Waldmeister, Maiglöckchen, Hornveilchen, Bellis
und überall dawischen die zabuerhaften Kaukasus-Vergissmeinnicht.

Der Zwerg-Duftflieder 'Tinkerbelle' in voller Blüte.

Eigentlich wollte ich diesen Duftflieder ins Beet umpflanzen, da er im Kübel aber so eine gute Figur macht, 
bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr so sicher. Und die vielen kleinen Blüten duften himmlisch, diesen Duft 
kann man auf der Terrasse natürlich auch viel besser genießen.

Den Blick vom Obst- und Gemüsegarten in den oberen Garten mag ich besonders gerne.

Bei dem Blau dieser kleinen Hortensie konnte ich nicht widerstehen ...

Frühlingshafte Stimmung in Schlossers Garten an einem lauen Maiabend.

Diese Weißrand-Funkie entwickelt sich super und ist ein Hingucker im hinteren Beet, denn die weißen Ränder
haben eine gute Fernwirkung. Inzwischen ist der Boden gut durchfeuchtet, da werde ich demnächst versuchen, 
ein paar Ableger abzustechen. 

Der Nistkasten ist immer noch bewohnt und die Meisen füttern fleißig weiter, wenn das so weiter geht, passen 
die Kleinen gar nicht mehr durchs Loch, hihi ... Die Nachbarskatze war schon so frech und ist an der Hasel 
hoch geklettert, um an sie ran zu kommen. Wie gut, dass ich sie dabei erwischt habe.

Die malerischen Blüten des Rhododendron bewundere ich immer wieder.

Im Topfgarten wachsen überwinterter Glücksklee (der schon die ersten Blüten entwickelt hat), rosa Topfdahlie, 
weiße Hornveilchen, lila Skabiosen, rosa Akelei und weißes Solanum. 

In diese Blüten bin ich ganz verliebt ...

Und ist dieses Blau nicht ein Traum ?

Die Blüten des kleinen Rhododendron sind erst pink, dann werden sie rosa und wenn er am Verblühen ist, 
sind sie fast schon weiß.

Die Becherprimel blüht unermüdlich, die Blütenfarbe ist nur etwas blasser geworden.



Samstag, 2. Mai 2026

Frühlingszauber im Gartenparadies

Seit fast zwei Wochen haben wir täglichen Sonnenschein, in den Nächten ist es allerdings noch sehr, sehr kühl, aber zum Glück keine Minusgrade mehr. Durch den mittlerweile aus Osten kommenden Wind ist es in den Morgenstunden und auch abends noch recht frisch, tagsüber und natürlich besonders in der Sonne ist es schon sommerlich warm. 

Der Garten verändert sich täglich, ich komme mit dem Schauen geschweige denn Fotografieren gar nicht mehr hinterher, es kommen immer mehr Blüten zum Vorschein, dazu das frische Grün und der strahlend blaue Himmel, es ist wie im Paradies.

Hier nun ein paar April-Impressionen vom Donnerstag vergangener Woche:

Donnerstag 23. April 2026: Frühlingshafter Blick in den Garten am Abend

Hat die Tulpe Attila nicht eine gigantische Farbe ?

Auch das Weiße im Inneren gefällt mir sehr und im Terrassenbeet werden die Tulpen umgarnt von den vielen
Blüten der Kaukasus-Vergissmeinnicht.

Es wird immer grüner und dichter im Garten, wie gut, dass ich vor dem Urlaub so einige Bäume und Sträucher
noch geschnitten habe, ohne Laub geht es doch etwas einfacher.

Der Austrieb der Hostas begeistert mich immer wieder, ist diese Weißrand-Funkie nicht ein Prachtexemplar ?
Und wie jedes Jahr im Frühjahr  denke ich mir, ich muss sie unbedingt teilen, aber für Umpflanzaktionen ist der
Boden zur Zeit viel zu trocken. 

Hier haben wir jetzt ein "normales" Vergissmeinnicht, das im Gegensatz zu den Kaukasus-Vergissmeinnicht
deutlich kleinere Blätter und eine gelbe Blütenmitte hat, diese dient als Landeplatz für bestäubende Insekten . 

Die weißen Ränder gefallen mir an dieser Funkie besonders gut, sie ist immer eine der ersten, die austreibt. 

Hier sind meine beiden Zwerge zu sehen: Links der Zwerg-Schmetterlingsflieder und rechts der Zwerg-Duftflieder
Diese beiden Kübelpflanzen habe ich während meiner Abwesenheit im Waldgarten untergebracht, so standen sie
schön schattig und haben nicht so viel Wasser wie auf der Terrasse benötigt. Beim Duftflieder 'Tinkerbelle' wollte 
ich auch unbedingt die Blüte hinauszögern, es ist mir gelungen.

Die Erdbeere 'Toskana' (Fragaria ananassa) hat im Frühbeet überwintert, im März habe ich sie in kleinere Töpfe
gepflanzt und auf die sonnige Terrasse gestellt, im Urlaub kamen die Pflanzen in einen größeren Kübel und
wurden etwas schattiger platziert. Inzwischen ist sie in der Ampel und dankt es mir mit unzähligen Blüten.

Und sind diese nicht traumhaft schön ?

Blick vom Garten auf unsere sonnige Terrasse - unser zweites Wohnzimmer.

Die Becherprimel (Primula obconica) ist noch vor dem Urlaub vom Terrassentisch in das Obstbeet gewandert. 
Und was soll ich sagen, scheinbar fühlt sie sich hier wohl, und deswegen darf sie dort nun auch bleiben.

Die zauberhaften Hornveilchen (Viola cornuta) habe ich vom Staudenbeet in den Topfgarten umgepflanzt, 
sie wurden von den Stauden, die immer größer werden, schon erdrückt.

Die Bellis, die auch gerne Tausendschön genannt werden, sind etwas größer und können im Beet bleiben.

Blick von der Terrasse in den Garten: Sind diese verschiedenen Grüntöne nicht herrlich ? 

Mit meinem Lieblingsfoto der Vergissmeinnicht wünsche ich allen einen guten Start in den Mai und bedanke
mich recht herzlich für Euer Interesse und die lieben Kommentare.



Donnerstag, 2. April 2026

Blau-weiße Blütenträume im Frühlingsgarten

Der Lenzmonat hat sich mit Regen, Hagel und Sturm und teilweise auch mit Schneeflocken verabschiedet, Mittwoch vergangener Woche kam der Wetterumschwung, und seitdem ist es deutlich kühler geworden, in manchen Nächten wurde es sogar frostig kalt.

Aber eigentlich ist es auch gut so, waren die ersten drei Märzwochen doch deutlich zu mild und die Natur hat sich viel zu schnell entwickelt, 
bei den derzeitigen einstelligen Temperaturen kann sie nun auch mal eine Pause einlegen. 

Hier nun noch ein paar Gartenimpressionen aus der dritten Märzwoche:

Donnerstag 19. März 2026: Abendlicher Blick auf die Terrasse

Die Kirschpflaume, die auch als Wilde Mirabelle bezeichnet wird, blüht immer schon recht früh im Jahr.

Die vielen kleinen Blüten vom Rosmarin wecken schon erste Sommergefühle, der große Busch hat den Winter
gut überstanden und ist inzwischen umgetopft.

Könnt Ihr das Amselmännchen hinter der Tränke sehen ? Er badet dort sehr gerne und ausgiebig, ansonsten
ist er immer irgendwo im Garten zu Gange, pickt nach Würmern oder trällert ohne Ende.

Unter dem Mirabellenbaum, der sich zum Glück mit seinen Blüten noch zurückhält, blühen Lungenkraut und
Lerchensporn zur Freude vieler Insekten, inzwischen blüht es dort sogar noch üppiger.

Die  Blütenpracht des Gefleckten Lungenkrautes (Pulmonaria officinalis) begeistert mich immer wieder,
eine ausgesprochen pflegeleichte Staude, die sehr früh im Jahr blüht und zudem mit ihren panaschierten 
Blättern jedes Beet verschönert. 

Auch freut es mich sehr, dass sich der Lerchensporn (Corydalis) in unseren Beeten angesiedelt hat.

Die Hortensien und Rhododendren sind inzwischen gedüngt, auch die anderen Sträucher und Stauden sowie
Obstgehölze und Immergrüne haben einen Portion Hornspäne erhalten.

Die schneeweißen Obstblüten verzaubern mich immer wieder ...

Und ist dieses leuchtende Blau der Kleinen Traubenhyazinthen (Muscari botryoides) nicht himmlisch ?
Im Terrassenbeet kommen sie immer mehr zum Vorschein. 

Sehr stolz bin ich auch auf diese winterharte Primel, die immer neue Blütenknospen bekommt.

Auch der frisch gepflanzte Goldlack (Erysimum) entwickelt sich bestens, besonders interessant finde ich es,
wie er seine Blütenfarbe verändert.

Die Beete werden immer grüner und auch bunter, die frühblühende Forsythie gibt den Startschuss für den
Rosenschnitt, demnächst erhalten die Rosen dann noch etwas Dünger. Ich freue mich immer sehr über den
gelben Farbtupfer, auch wenn der Goldfieber für Insekten uninteressant ist, aber Bienchen und Co finden 
bei uns im Garten schließlich noch genügend andere Nektarquellen.

Die Becherprimel (Primula obconica) blüht unermüdlich und immer wieder kommen neue Knospen nach.

Gelbe Blütenpracht der Goldglöckchen, wie die Forsythie auch gerne genannt wird.