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Donnerstag, 5. März 2026

Und plötzlich ist Frühling ...

Das ging jetzt verdammt schnell, vorletzten Donnerstag hat es noch wie verrückt geschneit, danach kam ein recht verregnetes und unfreundliches Wochenende, und letzten Mittwoch konnte man bei herrlichem Sonnenschein schon die ersten Frühblüher im Garten bewundern. 

Und dieses schöne Frühlingswetter Ende Februar blieb uns auch im März erhalten, so dass wir am Sonntag sogar schon draußen frühstücken konnten. Und das Allerbeste, es soll die nächsten Tage so sonnig weitergehen.

Hier nun die ersten Blüten-Impressionen aus unserem Februargarten:
 
Mittwoch 25. Februar 2026: Erste Elfen-Krokusse öffnen ihre Blüten ...

In den Beeten kommen immer mehr Schneeglöckchen zum Vorschein und dieses Jahr machen sie ihrem Name
alle Ehre, sie werden auch Schnee-Durchstecher genannt, da in ihrem Pflanzenkörper Wärme entsteht, die es
ihnen errmöglicht, trotz Schnee und Eis zu wachsen: Dieses Phänomen nennt man Thermogenese. 

Auch als Schneetulpe sind sie bekannt, der Name Frühlings- oder auch Märzglöckchen gefällt mir aber besser.

Diese wunderschöne Becherprimel (Primula obconica) ziert nun unseren Terrassentisch, die immer noch üppig
blühende weiße Winterheide ist in ein schattiges Beet umgezogen.

Den Winterlingen (Eranthis) sieht man die Wetterkapriolen ein wenig an.

Ganz verliebt bin ich in die strahlend weißen Blüten der Christrose (Helleborus niger).

Bei Sonnenschein erstrahlt der Garten im frischen Grün, die meisten Stauden und Hortensien habe ich bereits
zurückgeschnitten. Bei einigen Sträuchern konnte ich einen Verjüngungsschnitt vollziehen, so sind am Samstag
die ersten Gartensäcke und viele größere Äste schon beim Bauhof gelandet sind.

Kaum vorstellbar, dass fünf Tage vorher die Beete noch im Schnee versunken sind.

Freitag 20. Februar 2026: Morgendlicher Blick in den tief verschneiten Garten 

Und zu diesem Zeitpunkt war schon einiges wieder getaut, aber immerhin Sonnenschein.

Nun ist aber auch der letzte größere Schneehaufen verschwunden, und es kommen immer mehr Frühblüher
zum Vorschein. Die Tage habe ich sogar schon ein Tagpfauenauge auf der Terrasse begrüßen dürfen und der
erste Zitronenfalter ist auch schon durch den Garten geflitzt.

Die Schneeglöckchen wühlen sich durch die noch kahlen Äste und Zweige von Hortensien und Flieder.

Die Elfen-Krokusse (Crocus tommasinianus) öffnen ganz weit ihre strahlenden Blüten, man merkt ihnen an,
dass sie sich den Sonnenschein auch so herbeigesehnt haben.

Ist dies nicht ein zauberhaftes Büschel vom Kleinen Schneeglöckchen (Galantis nivalis) ?

Und so herrlich dieses leuchtende Gelb der Winterlinge, nicht wahr ?

Ganz verliebt bin ich auch in die lila Blüten mit der für Primeln typischen gelben Mitte.

Und auch mein ganz besonderer Liebling das Gefüllte Schneeglöckchen (Galanthus nivalis 'Flore Pleno')
darf beim Frühlingsauftakt auf gar keinen Fall fehlen.



Donnerstag, 26. Februar 2026

Kugelrundes Federbällchen am Woogtalweiher

Heute möchte ich noch eine kleine Fotoserie von einem zauberhaften und kugelrunden Federbällchen vorstellen, das mir bereits Ende Januar 
an unserem Woogtalweiher begegnet ist.

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) gehört zur Familie der Drosselvögel (Turdidae) und ist nur 12 -14 cm groß und mit 15-20 g sehr leicht, 
durch Aufplustern wirkt es viel rundlicher. 

Es hat eine Lebenserwartung von 2-5 Jahren, seine Nahrung sind Insekten, kleine Spinnen, Regenwürmer und im Winter auch Beeren.
Körner kann es zwar nicht knacken, aber die Reste der anderen Vögel und auch Haferflocken holt es sich gerne aus dem Futterhäuschen.

Viel Freude beim Anschauen wünsche ich ...

Freitag 23. Januar 2026: Rotkehlchen am Woogtalweiher

Schaut es nicht putzig ?

Und wie schön kugelrund es sich machen kann.

Seine schwarzbraunen Knopfaugen sind schon sehr auffällig. 

Und natürlich die orangefarbene Brust, die sich bei Jungvögeln erst später entwickelt.

Das Rotkehlchen ist sehr zutraulich und symbolisiert Neuanfang, Freude, Leben und Hoffnung, in vielen 
Kulturen gilt es als Glücksbringer. Dort, wo es brütet, sollen Glück und Zufriedenheit einkehren. 

Wie dem auch so, ich freue mich immer riesig, wenn mir so ein putziges Federbällchen begegnet, ob im Garten 
oder auch unterwegs.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Kurzes Schneevergnügen

 Versunken im Schnee waren wir letzte Woche, denn letzten Dienstag gab es Schnee ohne Ende. Als ich am frühen Nachmittag nach Hause kam, schneite es schon recht leicht, aber es wurde immer stärker, so dass ich mit dem Schneeschaufeln kaum mehr hinterher kam. Kaum hatte ich den Gehweg und die Garagenzufahrten fertig und räumte unseren Eingangsbereich frei, war vorne schon wieder alles zugeschneit. 

Als ich dann auf der Terrasse einen kleinen Weg zum Vogelhäuschen frei räumte, machte ich eine kurze Pause auf unserer Bank und dachte mir so, diese Schneemassen muss ich unbedingt festhalten, denn das Tauwetter war bereits angekündigt.

Dienstag 3. Februar 2026: Blick von der Terrasse in den tief verschneiten Garten

Was für ein Unterschied zu den Schneefällen Anfang Januar, Vergleichsbilder von vor genau 4 Wochen gibt es 
hier zu sehen* klick*. Die weiße Pracht war dieses Mal allerdings schnell wieder verschwunden, denn leider taute
 es bereits am nächsten Tagund inzwischen ist alles wieder grün, es gibt lediglich noch kleine Restschneehaufen. 

Am Samstag habe ich im Garten nach dem Rechten gesehen und die vielen Schneeglöckchen bestaunt,
die immer mehr zum Vorschein kommen. Da es sehr mild geworden ist, konnte ich auch schon die ersten 
Schneidearbeiten erledigen, für manche Sträucher eignet sich der Spätwinter dafür bestens.

Im Winter vor drei Jahren ist ein großer Ast vom Mirabellenbaum wegen der Schneelast abgebrochen.

Der vordere Teil von unserem Eingangsbereich war letzten Dienstag noch tief verschneit,
am Samstag habe ich hier schon die Zierquitte schneiden können und auch die
Kletterhortensie an der Hauswand hat einen kräftigen Rückschnitt erhalten. 

Wir hatten fast zweistellige Temperaturen, die Sonne kam sogar zum Vorschein (obwohl ganz anders angekündigt) 
und immer wieder zogen Kranichschwärme über unser Haus, teilweise recht tief. 

Und die Glücksvögel waren nicht zu überhören. Kaum zu glauben, dass der Garten vier Tage vorher noch
tief im Schnee versunken lag.


Nun bin ich sehr gespannt, ob sie den richtigen Riecher haben und der Frühling in den Startlöchern steht ?

Samstag, 31. Januar 2026

Winterwunderland bei Sonnenschein

Sodele nun kommen wie versprochen noch die sonnigen Winterfotos von unserer Schneewanderung, die Bilder vom herrlich verschneiten 
Viktoriaweg habe ich ja bereits vorgestellt *klick*.

Wir sind schon gegen 12 Uhr gestartet und da konnte man noch strahlenden Sonnenschein genießen, wie gut, dass wir nur ein paar Minuten
durch die Straßen laufen müssen, um das Feld zu erreichen.

Mögt Ihr mich begleiten ? Ich empfehle zurücklehnen und einfach dieses Winterwunderland  genießen:

Sonntag 11. Januar 2026: Verschneiter Blick auf die Burgruine Königstein 

Ich blicke zurück auf unsere Stadt, hinten rechts im Bild ist der Rodelberg zu sehen, die Kindern haben jede
Menge Spaß.

Immer wieder kreisen Kraniche über uns, sie haben wegen der Kälte doch noch den Weg Richtung Süden
eingeschlagen.

Na wen haben wir denn hier ?

Was für ein idyllisches Bild, die Schafherde vor unserer Burgruine.

Nach dem Überqueren des Liederbaches muss ich mich auch immer wieder umschauen und diese schöne
Landschaft in mir aufnehmen.

Mein Lieblingsfoto !

Die Herde wandert täglich ein Stück weiter, man sieht immer ihre Köttel und weiß sofort Bescheid, ein super
Dünger für die Wiesen.

Und hier kommt unsere "Bimmelbahn" angerauscht.

Die Wasserstoffzüge pendeln zwischen Königstein und Frankfurt und werden im Industriepark Höchst betankt.

Spuren im Schnee ...

Wirkt fast wie ein Schwarz-Weiß-Foto.

Wir überqueren ein kleines Bächlein und auch diesen Blick auf unsere Burg musste ich festhalten.

Die ersten Wolken ziehen schon auf.

Ist das nicht schön ? Der blau-weiße Himmel und die tief verschneiten Sträucher.

Auf dem Bangertweg konnten wir später super rodeln, da er ein optimales Gefälle hat.

Ist dieses Schneeglitzern nicht wunderbar ? Es entsteht bei Neuschnee, wenn Sonnenlicht auf die Eiskristalle
trifft, die dann wie Spiegel wirken und das Licht reflektieren.

Was für eine malerische Kulisse.

Auf den höher gelegenen Taunusbergen liegt noch einiges mehr an Schnee.

Na zu viel versprochen ? Oder konnte ich Euch in ein Winterwunderland entführen ?