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Sonntag, 15. März 2026

Blütenzauber aus dem Märzgarten

Die ersten Tage im März verwöhnte uns der erste Frühlingsmonat mit viel Sonnenschein und Wärme, in der Mittagszeit teilweise schon fast zu warm, aber eigentlich ideales Wetter für Gartenarbeiten. Am Mittwoch kam dann der ersehnte Regentag, über den die Natur sich sehr gefreut hat, und seitdem ist es etwas wechselhafter und auch erheblich kühler geworden, aber heute soll schon wieder die Sonne scheinen. 

Letzten Sonntag bin ich in der Mittagszeit mal durch unseren Garten geschlendert, um die ersten Eindrücke festzuhalten. Es ist schon erstaunlich, wieviel Blühendes man schon findet und die Vogelwelt ist auch endlich wieder aktiv. Und das Gewimmel der Mauerbienen an den Insektenhotels ist immer wieder faszinierend, überall findet man dicke Hummeln und mit viel Glück auch schon den ein oder anderen Schmetterling.

Hier nun aber "nur" die ersten Blüten-Impressionen aus unserem Märzgarten:

Sonntag 8. März 2026: Blick vom Garten auf die sonnige Frühlingsterrasse

Die meisten Elfen-Krokusse sind leider schon verblüht, aber diese hier stehen noch in voller Blüte.

Bei diesen wunderschönen Bellis konnte ich nicht widerstehen, nun wachsen zwei davon im Terrassenbeet,
man nennt sie auch Tausendschön

Es freut mich immer riesig, wenn ich in den Beeten ein paar winterharte Kissenprimeln entdecke.

Eine besondere Überraschung: Die ersten Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) sprießen aus
dem Boden und blühen sogar schon.

Die Christrosen (Helleborus niger) verzaubern immer noch mit ihren eleganten Blüten.

So schaut das Terrassenbeet noch recht kahl aus, aber wenn man genauer hinschaut, entdeckt man jetzt schon
viele Zwiebelpflanzen, die zum Vorschein kommen und viele Stauden und Rosen, die neu austreiben.

Die ersten Blüten des Gefleckten Lungenkrautes (Pulmonaria officinalis) öffnen sich, die Insekten lieben sie,
auch unter dem Namen Blaue Schlüsselblume ist sie bekannt, da die Blüten an die der gelben erinnern.

Bei den zauberhaften Hornveilchen (Viola cornuta) kann ich mich nie zurück halten, sie vertragen zum Glück 
ja auch etwas Frost.

Sehr gespannt bin ich, wie sich dieser hübsche Goldlack oder auch Schöterich (Erysimum) entwickeln wird,
die gelb-lila Blüten waren einfach zu verlockend.

Das weiße Blütenmeer dieser üppig blühenden Winterheide (Erica carnea) begeistert mich immer wieder, 
sie ist vom Terrassentisch ins Beet gewandert, da sie zu viel Sonne nicht so gerne mag.

Ich bedanke mich recht herzlich für Euren Besuch und mit den noch folgenden Blütenfotos wünsche ich allen
viele schöne erholsame Frühlingstage im Garten oder in der Natur. 

Was für ein traumhaft schönes Blau ...

Und schauen diese Blütenköpfe nicht wie gemalt aus ?

Das Zarte an diesen Elfenkrokussen (Crocus tommasinianus) gefällt mir besonders gut.

Diese bezaubernd kleinen Blüten der Schneeheide sind doch zum Verlieben schön ...

Das Blausternchen (Scilla bifolia): Ein Winzling unter den Zwiebelpflanzen, über seine leuchtenden kleinen
Blüten freue ich mich ganz besonders, es sind immer 12 pro Stiel.

Einfach ein Gedicht dieses edle Paar !



Verlinkt mit  Naturdonnerstag

Donnerstag, 5. März 2026

Und plötzlich ist Frühling ...

Das ging jetzt verdammt schnell, vorletzten Donnerstag hat es noch wie verrückt geschneit, danach kam ein recht verregnetes und unfreundliches Wochenende, und letzten Mittwoch konnte man bei herrlichem Sonnenschein schon die ersten Frühblüher im Garten bewundern. 

Und dieses schöne Frühlingswetter Ende Februar blieb uns auch im März erhalten, so dass wir am Sonntag sogar schon draußen frühstücken konnten. Und das Allerbeste, es soll die nächsten Tage so sonnig weitergehen.

Hier nun die ersten Blüten-Impressionen aus unserem Februargarten:
 
Mittwoch 25. Februar 2026: Erste Elfen-Krokusse öffnen ihre Blüten ...

In den Beeten kommen immer mehr Schneeglöckchen zum Vorschein und dieses Jahr machen sie ihrem Name
alle Ehre, sie werden auch Schnee-Durchstecher genannt, da in ihrem Pflanzenkörper Wärme entsteht, die es
ihnen errmöglicht, trotz Schnee und Eis zu wachsen: Dieses Phänomen nennt man Thermogenese. 

Auch als Schneetulpe sind sie bekannt, der Name Frühlings- oder auch Märzglöckchen gefällt mir aber besser.

Diese wunderschöne Becherprimel (Primula obconica) ziert nun unseren Terrassentisch, die immer noch üppig
blühende weiße Winterheide ist in ein schattiges Beet umgezogen.

Den Winterlingen (Eranthis) sieht man die Wetterkapriolen ein wenig an.

Ganz verliebt bin ich in die strahlend weißen Blüten der Christrose (Helleborus niger).

Bei Sonnenschein erstrahlt der Garten im frischen Grün, die meisten Stauden und Hortensien habe ich bereits
zurückgeschnitten. Bei einigen Sträuchern konnte ich einen Verjüngungsschnitt vollziehen, so sind am Samstag
die ersten Gartensäcke und viele größere Äste schon beim Bauhof gelandet sind.

Kaum vorstellbar, dass fünf Tage vorher die Beete noch im Schnee versunken sind.

Freitag 20. Februar 2026: Morgendlicher Blick in den tief verschneiten Garten 

Und zu diesem Zeitpunkt war schon einiges wieder getaut, aber immerhin Sonnenschein.

Nun ist aber auch der letzte größere Schneehaufen verschwunden, und es kommen immer mehr Frühblüher
zum Vorschein. Die Tage habe ich sogar schon ein Tagpfauenauge auf der Terrasse begrüßen dürfen und der
erste Zitronenfalter ist auch schon durch den Garten geflitzt.

Die Schneeglöckchen wühlen sich durch die noch kahlen Äste und Zweige von Hortensien und Flieder.

Die Elfen-Krokusse (Crocus tommasinianus) öffnen ganz weit ihre strahlenden Blüten, man merkt ihnen an,
dass sie sich den Sonnenschein auch so herbeigesehnt haben.

Ist dies nicht ein zauberhaftes Büschel vom Kleinen Schneeglöckchen (Galantis nivalis) ?

Und so herrlich dieses leuchtende Gelb der Winterlinge, nicht wahr ?

Ganz verliebt bin ich auch in die lila Blüten mit der für Primeln typischen gelben Mitte.

Und auch mein ganz besonderer Liebling das Gefüllte Schneeglöckchen (Galanthus nivalis 'Flore Pleno')
darf beim Frühlingsauftakt auf gar keinen Fall fehlen.



Donnerstag, 25. April 2024

Blütenvielfalt und frisches Grün im launischen April

Nach einer frühlingshaften Aprilhälfte ist nun leider wieder der Winter zurückgekehrt, und es ist bitterkalt geworden, am Sonntag hat es sogar nochmal kräftig geschneit, aber viel ist davon bei uns nicht liegen geblieben. 

In der Nacht erreichen wir fast Minusgrade, so dass einige Pflanzen und besonders die Kübelpflanzen geschützt werden müssen, die meisten Hortensien haben die Kälte bisher überraschenderweise recht gut überstanden, dafür habe ich am sonst so robusten Efeu erfrorene Blätter entdeckt.

Die ersten beiden Wochenende waren schon so sommerlich warm, dass man im Garten mit kurzer Hose (eigentlich trage ich viel lieber Röcke, die sind aber beim Werkeln ziemlich unpraktisch) rumwuseln konnte. Die Natur ist regelrecht explodiert, der Unterschied zum März ist gewaltig *klick*, und mir ging es mal wieder viel zu schnell, da man so viel Neues entdeckt und gar nicht hinterher kommt, und es muss natürlich auch so einiges erledigt werden.

Hier nun ein paar Impressionen aus unserem Gartenparadies, die ich fast alle am ersten Sonntagmorgen im April aufgenommen habe:

Sonntag 7. April 2024 gegen 9.30 Uhr: Frühlinghaftes Terrassenbeet

Die purpurviolette Farbe der Tulpe Attila ist in diesem Jahr etwas pink angehaucht, aber mit Tulpen erlebt man
farbmäßig ja immer eine Überraschung.

Ist schon eine irre Farbe, nicht wahr ?

Blick vom Obst- und Gemüsegarten in den oberen Garten: Das frische Grün der austreibenden Sträucher und
Stauden ist nach den langen Wintermonaten einfach herrlich. 

Und sind die vielen klitzekleinen weißen Blüten der Spiere nicht entzückend ?

Die weißrandige Funkie ist schon sehr weit ausgetrieben, sie ist immer eine der ersten, die anderen Hostas
lassen sich noch etwas Zeit, und bei der derzeitigen Kälte tut sich da auch nicht viel.

Die wunderschönen Blütenglocken der Bergenie muss man sich im Detail anschauen, ihre Blätter kann man auch
gut als Bindegrün für Sträuße verwenden. Diese anspruchslose Staude, die auch WIckelwurz genannt wird, 
ist bei Bienen sehr beliebt, auch unter dem Namen Elefantenohr oder Riesensteinbrech ist sie bekannt.

Blick von der Terrasse in den Garten: Dieses Foto habe ich am zweiten Aprilsamstag aufgenommen, da waren
alle Pflanzen schon so weit ausgetrieben und so grün, da kam ich mir vor, als hätten wir bereits Mai.

Von den verschiedenen Blütenfarben des Lungenkrauts bin ich total begeistert, es ist mit dem Borretsch verwandt 
und wird auch Blaue Schlüsselblume genannt. Auch die weiß gefleckten Blätter dieser Staude sind sehr schmuckhaft.

Wenn ich nach der Salaternte aus unserem Frühbeet die Stufen wieder Richtung Haus hochgehe, genieße ich
diesen Gartenblick sehr. 

Den Rucola habe ich im Frühbeet überwintert und im März in diesen Kübel gepflanzt, wir haben schon jede Menge
ernten können, sehr gerne mische auch ein paar Blätter unter den normalen Salat.

Immer noch schön anzuschauen die vielen Blüten der Christrose.



Donnerstag, 4. April 2024

Sonnenschein im Märzgarten

Ein sehr wechselhafter, windiger und regenreicher März liegt hinter uns, auch die Ostertage waren sehr regnerisch, nur der Ostersonntag verwöhnte uns mit milden Temperaturen und ein wenig Sonnenschein, so dass wir sogar draußen frühstücken konnten.

Es gab zwischendurch allerdings auch immer wieder freundliche Tage, und so habe ich auch in diesem Monat ein wenig fotografisch festhalten können.

Bis auf ein paar Primeln und ein paar Hornveilchen für den Terrassentisch habe ich noch nichts Neues gepflanzt, denn es blüht auch so schon einiges (um nicht zu sagen genug) im Frühlingsgarten, die Insekten können sich also nicht beschweren.

Wie auch schon im doch recht milden Februar habe ich den März für gröbere Gartenarbeiten genutzt und so einiges gestutzt bzw. ausgelichtet.
Auch mussten wir unseren alten Pflaumenbaum radikal einkürzen, da viele Äste schon sehr morsch waren, auch bei unserem Mirabellenbaum ist im Winter aufgrund der Schneelast ein großer Ast leider abgebrochen. Die Mirabelle ist trotzdem ein weißer Blütentraum, sogar die Pflaume hat ein paar Blüten entwickelt und zum angekündigten warmen Wochenende werden sich wohl alle Blüten öffnen.

Hier nun ein paar sonnige Impressionen aus der ersten Märzwoche:

        
Samstag 9. März 2024 gegen 11 Uhr: Endlich Sonnenschein im frühlingshaften Garten

Die vielen Schneeglöckchen in den Beeten haben mich auch dieses Jahr wieder sehr begeistert, sie haben sehr
lange geblüht, nach der Blüte habe ich zum ersten Mal einige geteilt und umgepflanzt. 

Blick von der Terrasse in den Garten: Im Staudenbeet blühen neben Schneeglöckchen, Winterheide noch frisch
gepflanzte Primeln und Hornveilchen, mittlerweile ist das Beet fast komplett grün und herrlich bunt.

Die Oleander stehen fast das ganze Jahr über im überdachten Bereich auf der Terrasse, nur an sehr kalten 
Tagen habe ich sie in den Keller geholt, demnächst werde ich sie in frische Erde umtopfen müssen.
 Auch unser Grill bleibt draußen, so können wir auch im Winter grillen und bei Sonnenschein sogar draußen essen.

Die Christrose (Helleborus niger) habe ich mittlerweile in einen größeren Kübel umgepflanzt, bevor sie demnächst 
ins Beet umziehen wird. Auch wenn ihre Blüten nicht mehr strahlend weiß sind, schauen sie mit diesem Grüntouch
doch auch sehr hübsch aus, die schneeweiße Schönheit kann man sich hier nochmal anschauen *klick*.

Sobald sich die Sonne blicken lässt, erstrahlen die Beete, inzwischen ist es schon viel, viel grüner geworden
und die Glanzmispel Red Robin hat wunderschöne rote Triebe, auf ihre Blüten freue ich mich schon sehr.

Neben den den vielen Blau- und Kohlmeisen und Amseln (die eigentlich ständig bei uns im Garten sind und gerne auch
jetzt schon ein Bad in den Vogeltränken nehmen), sind mir im März besonders die vielen Buchfinken aufgefallen. 

Von den strahlenden Elfenkrokusse (Crocus tommasinianus) habe ich bereits in einem eigenen Beitrag berichtet *klick*,
sie haben teilweise sogar über die Monatsmitte hinaus noch geblüht, besonders an den etwas schattigeren Stellen.