Hummelchen war etwas beleidigt, da ich immer nur Fotos von der Blauen Holzbiene *klick* mache, und sie nicht weiter beachte.
Auch das Taubenschwänzchen schmollte, da diese besonderen Wildbienen auch noch einen zweiten eigenen Post *klick* bekommen haben.
Na gut, da will ich mal nicht so sein, denn auch Madame Hummeli und Taubi sind verrückt nach den magisch blauen Blüten des Mehlsalbeis,
also bekommen sie auch noch einen eigenen Post:
Donnerstag 15. Oktober 2026: Erdhummel an Mehlsalbei
Man wundert sich bei Hummeln ja auch immer, dass sie trotz ihres Gewichts überhaupt fliegen können. Bis zu
200 Mal pro Sekunde schlagen sie mit ihren Flügeln, so erzeugen sie einen Luftwirbel, der ihnen zusätzlichen
Auftrieb gibt. Die Adern in ihren glasklaren Flügeln machen diese extrem reißfest und stabil.
Und die vielen kleinen Blüten des Mehlsalbeis mögen sie sehr, diese Pflanze ist einfach ein Insektenmagnet.
Auch das Taubenschwänzchen findet immer wieder Gefallen an den Blüten.
Diese magische Blütenfarbe ist aber auch zu verlockend, zumal sie sich bei milden Temperaturen in ein besonders
intensives Blau verwandelt, inzwischen tendiert sie eher wieder zu Violett, da es deutlich frischer geworden ist.
Hier kann man so schön das Auge von Madame Taubi erkennen.
Und ihr Schwirrflug ist ganz typisch für diesen Kolibrischwärmer.
Auch der lange Rüssel ist ein Markenzeichen.
Dieses Jahr habe ich viele Taubenschwänzchen im Garten beobachten können, und sogar am Samstag war
nach einer stürmischen Regennacht sofort wieder eins zu sehen, als die Sonne zum Vorschein kam.
Madame Hummeli hat es sich währenddessen lieber auf meinen Gartenhandschuhen bequem gemacht,
man sieht Hummeln auch öfters schlafend auf den Blüten.
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