Sonntag, 14. März 2021

Vorfrühling im Garten und Blütenpracht der Becherprimel

Der März startete sonnig aber nochmal mit recht frischen Nachttemperaturen, besonders zum Wochenende wurde es nochmal richtig kalt mit Minusgraden, so dass ich einige Kübelpflanzen wieder für ein paar Tage ins Haus geholt habe.

Das erste Märzwochenende war zwar kalt aber mit strahlend blauem Himmel und die Märzsonne hat schon wärmende Kräfte, am Samstag haben wir das sonnige Wetter genutzt und unsere Mirabelle geschnitten. Jetzt am Wochenende ist es stürmisch, regnerisch und sehr ungemütlich - hin und wieder sogar ein kurzer Schneeschauer. 

Die Natur ist bereit für den Frühling, viele Knospen sind an den Bäumen und Sträuchern zu erkennen, die Forsythie ist schon gelb gefärbt und besonders die Triebe vom Flieder sind schon sehr weit.

Hier nun ein paar Impressionen aus unserem Garten von Anfang März:

Dienstag 2. März 2021 gegen 16 Uhr: Blick von der Terrasse in den aus dem Winterschlaf erwachenden Garten

Mitte Februar habe ich mir diese Becherprimel (Primula obconica) gegönnt, sie ziert seitdem unseren Terrassentisch
und steht immer noch in voller Blüte - sie eignet sich auch als Zimmerpflanze.

Die Schneeglöckchen sind teilweise schon am Abblühen, aber die anderen Zwiebelblumen stehen in den Startlöchern, 
vereinzelt blühen schon die Narzissen "Tête à tête".

Im Terrassenbeet sorgen pinke Primeln neben ein paar Hornveilchen für ein wenig Farbe.

Strahlende Krokusblüten, die dieses Jahr leider besonders schnell verblüht sind.

Sonntag 7. März 2021 gegen 12 Uhr: Blick vom Obst- und Gemüsegarten in den oberen Garten.




Donnerstag, 11. März 2021

Schneeglöckchen-Meer am Bachufer

Bei uns in den Wäldern und Wiesen fallen mir dieses Jahr ungewöhnlich viele Schneeglöckchen auf, vielleicht ist es auch nur mein Empfinden, da ich besonders auf sie achte. Oder es waren letztes Jahr viele Ameisen unterwegs, denn die natürliche Vermehrung findet durch sie statt. Nach der Blüte senkt sich der Blütenstängel nach unten, der Fruchtknoten platzt auf und die Ameisen machen sich über die Samen her, denn diese besitzen einen Fortsatz, der ihnen schmeckt.

Ein besonders schönes Fleckchen haben sich die Schneeglöckchen am Reichenbach ausgesucht, direkt am Ufer sind dort viele Büschel zu beobachten. 

Bei strahlendem Sonnenschein und mit dem Wasser im Hintergrund war es ein ideales Fotomotiv:

Der Reichenbach ist der rund 5 km lange Quellbach des Liederbaches.

 Sonntag 28. Februar 2021 gegen 14.30 Uhr: Schneeglöckchen-Meer am Bachufer

Die Schneeglöckcen (Galanthus) gehören zu der Familie der Amaryllisgewächse und der botanische Name stammt aus der 
griechischen Sprache: "Gala" steht für Milch und "Anthos" ist mit Blüte zu übersetzen, daher werden sie auch Milchblume genannt.

Schauen die Glöckchen mit dem Wasser im Hintergrund nicht bezaubernd aus ?


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