Donnerstag, 2. Juni 2022

Willi-Besuch am Samstagmorgen

An einem Samstagmorgen Mitte Mai habe ich ein paar Fotos von "unserem" Eichhörnchen machen können, wenn die Zweige und das kleine Vogelhäuschen im Mirabellenbaum wackeln, dann ist Willi ganz in der Nähe.

Viel Freude beim Anschauen wünsche ich Euch:

Samstag 14. Mai 2022 gegen 8.30 Uhr: Willi hockt frech im Mirabellenbaum

Och nö ... jetzt werde ich schon wieder beobachtet.

Das mag ich ja so gar nicht, aber diese Nüsse schmecken so lecker.

Soll sie mich doch fotografieren, dann werde ich vielleicht noch berühmt.

Gar nicht so einfach an die letzten Nüsse zu gelangen ...

So eine neue Nuss-Stange könnte sie auch mal wieder aufhängen ...

Wie ? Es gibt keine neue ? Nö ! Und eigentlich war sie auch nur im Winter für die Vögel gedacht ...

Aber die sind doch so lecker, das ist nicht Dein Ernst, oder ? Da muss ich mich wohl mal um Nuss-Sponsoren kümmern ...




Donnerstag, 26. Mai 2022

Strahlendes Tagpfauenauge

Bei unseren Wanderausflügen im April *klick* sind uns besonders viele Schmetterlinge - besonders das Tagpfauenauge - begegnet und auch zur Zeit
sieht man wieder erstaunlich viele Flattermänner. 

Im Frühjahr besuchen Tagpfauenaugen gerne Löwenzahn und Schlehen, im Sommer mögen sie lilafarbene Blüten, an Disteln und Sommerflieder
findet man sie häufig. Das liegt jedoch nicht an deren Geschmack, sondern an ihren Augen, da sie diese Farbe besonders gut sehen können, andere Farben nehmen sie grau war. Im Herbst ernähren sie sich auch von Beeren und Früchten.

Hier nun einige Impressionen vom farbenprächtigen Tagpfauenauge:

Ostermontag 18. April 2022 gegen 12 Uhr: Tagpfauenauge auf Schlehenblüte

Im Gegensatz zu vielen anderen Schmetterlingsarten überwintern nicht die Raupen, sondern die ausgewachsenen Falter. 
Die Raupen ernähren sich ausschließlich von Brennesseln, die Schmetterlinge von Nektar und Blütenpollen, 
ihre Lebenserwartung beträgt ca. sechs Monate.
 
Das typische Merkmal sind ihre riesigen Augen, die dem Falter seinen Namen verleihen und vor Fressfeinden
schützen sollen, die vermuten, dass sie ein großes Tier ansieht und so abschreckt. 

Deswegen klappt das Tagpfauenauge seine Flügel auseinander, wenn Gefahr droht. 

Ruht er sich aus, klappt er sie zusammen und ist so bestens getarnt, da seine Flügelunterseiten unauffällig 
braun gefärbt sind, so dass er wie ein Blatt wirkt.