Dienstag, 1. Oktober 2024

Spätsommerliches Gartenparadies

Der September war von extremen Wetterumschwüngen geprägt und hatte eigentlich jede Jahreszeit im Gepäck, hochsommerlich warm,
 frühlingshaft frisch, kalt und düster wie im Winter und stürmisch und regnerisch wie im Herbst.

Der letzte Donnerstag war besonders usselig, denn da überquerten heftige Regenfälle das Rhein-Main-Gebiet und auch den Taunus.

Das vorletzte Wochenende wiederum war noch herrlich warm und sommerlich, und da ich mich wegen einen kleineren Operation sowieso
etwas schonen musste, konnte ich das Gartenparadies wunderbar genießen. 

Besonders froh war ich auch, dass ich die Tage vorher schon so einige "schwere" und unliebsame Gartenarbeiten erledigen konnte.

Hier nun ein paar sonnige Impressionen aus unserem spätsommerlichen Septembergarten:

Samstag 21. September 2024 gegen 11 Uhr: Blick am Morgen auf die sonnige Terrasse

Die Herbstanemonen wiegen sich im Wind, insofern passt der Name Windröschen ganz wunderbar zu ihnen.
Im Hintergrund stehen violette und weiße Astern in voller Blüte.

Der Topfgarten mit Canna, Rucola, Strohblume, Steppen-Salbei, dreifarbigem Wandelröschen, Engelsgesicht, 
Löwenmäulchen, Zwerg-Schmetterlingsflieder und Gazanie.

Himmlisch diese violette Farbe der Astern, nicht wahr ? Je nach Lichteinfall erstrahlen sie in einer anderen Farbe. 

Morgendlicher Blick vom Obst- und Gemüsegarten in den oberen Garten, man spürt den Herbst einziehen.

Dieses wunderschöne zarte Trio aus Chrysanthemen ziert unseren Terrassentisch. 

Der Garten erstrahlt durch den Sonnenschein, man ist wie verzaubert und die düsteren Tage sind vergessen. 

Die meisten Blütenbälle der Hortensien sind schon herbstlich angehaucht, aber vereinzelt kommen noch ein
paar neue Blüten nach. 

Blick vom Garten über das Staudenbeet auf die Terrasse, an diesem Wochenende war natürlich Grillen angesagt, 
und draußen frühstücken konnten wir sogar auch noch.

Die Strohblumen blühen unermüdlich, sie öffnen ihre Blüten allerdings nur bei Sonnenschein. 

Die Kübelpflanzen mussten im September so einige Wetterkapriolen aushalten. 

Was für eine Farbexplosion vom Roten Sonnenhut, kein Wunder, dass das Tagpfauenauge ihn gerne besucht *klick*.



Donnerstag, 26. September 2024

Schmetterlingszauber im September

Mitte September lockte das sommerlich milde Sonnenscheinwetter viele Schmetterlinge in unseren Garten, den Admiral habe ich sehr oft in unserem Mirabellenbaum entdecken können, er ist ja bekannt dafür, dass er gerne am süßen, schon leicht vergorenen Saft aus Fallobst saugt.

Und an den Blüten konnte ich neben den Kohlweißlingen ein paar Tagpfauenaugen beobachten, diese farbenfrohen Besucher musste ich natürlich fotografisch festhalten.

An einem so verregnetem Tag wie heute kann man sich kaum vorstellen, dass es vor einer Woche noch so herrlich bunt draußen zu ging.

Insofern wünsche ich Euch besonders viel Freude beim Anschauen der Bilder:

Mittwoch 18. September 2024: Tagpfauenauge auf Echinacea-Blüte

Auch an den Blüten der Skabiose hat er Gefallen gefunden, dieser Edelfalter hat eine Vorliebe für blauviolette
bis rote Blüten, da er diese Farben gut sehen kann.

Die Skabiosen locken sowieso sehr viele Insekten und besonders auch Schmetterlinge an. 

Passt dieser Flattermann nicht farblich perfekt auf die strahlende Sonnenhut-Blüte ?

Auch die Blüten der Kornblumenaster fand er sehr verlockend. 

Aufgrund des Klimawandels bildet dieser Schmetterling mittlerweile eine zweite Generation im Herbst aus, 
die dann von August bis Oktober fliegt.

Die großen Augenflecken (so wie der Pfau sie an seinen Schwanzfedern trägt) geben dem Pfauenauge seinen
Namen. So schützt er sich gegen Fressfeinde, da diese denken, ein großes Tier blicke sie an.